Feuerwehr Zeulenroda-Triebes

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Taucher aus dem Eis befreit

2009-03-19 | >>

Ziemlich kühle Einsatzübung der Tauchergruppe der Zeulenrodaer Feuerwehr

Schönwettertaucher sind sie wahrlich nicht, die Kameraden der Tauchergruppe der Zeulenrodaer Feuerwehr. Während andere bei über 30 Grad im Mittelmeer schnorcheln und die bunte Unterwasserwelt bestaunen, müssen sie bei jedem Wetter in der Lage sein, in die kalten Fluten zu steigen. So war es auch kürzlich, als die erste Ausbildung des neuen Jahres für die Männer um Leiter Klaus Zipfel anstand. Im Dörtendorfer Steinbruch stand die Aufgabe für sie, einen Taucher, der sich unter dem Eis verirrt hatte, aus der misslichen Lage zu befreien und zu retten. "Gar nicht so einfach, denn es gehört schon eine Menge Mut dazu, bei 3,2 Grad ins Wasser zu steigen", meinte Klaus Zipfel. Aber seine Kameraden, die bestens ausgebildet sind, sind dazu in der Lage, denn sie sind das gesamte Jahr ständig einsatzbereit.

Der "Verunglückte" wurde in kürzester Zeit geortet und durch einen der Taucherkameraden an Land gebracht, wo schon die Erste-Hilfe-Ausbildung dazu diente, ihn wieder "mobil" zu machen. Die Zeulenrodaer Feuerwehrtaucher hatten diese Ausbildung eigentlich früher geplant, aber es war wieder schwierig, in den alten Räumen die notwendigen Tauchgeräte vor dem Frost sicher aufzubewahren.

Deshalb freuen sie sich schon jetzt darauf, dass in diesem Jahr nun endlich ihr neues Taucherhaus im Zeulenrodaer Meistersweg in Betrieb genommen werden kann. Dann wird es auch für sie einfacher werden, ganzjährig solche Übungen zu organisieren. Für den Ernstfall sind sie ohnehin immer gerüstet.

Klaus Zipfel möchte in diesem Zusammenhang auch noch einmal der Firma Basalt AG Loitsch danken, die ihnen dieses Gewässer im Firmengelände zur Nutzung bei den Ausbildungen zur Verfügung stellt.

Quelle: OTZ/KS; OTZ-Onlineausgabe vom 19.03.2009

Aumaer üben Personen-Rettung

2008-08-22 | >>

Im Triebeser Steinbruch praktischer Unterricht durch die Tauchergruppe aus Zeulenroda

Die Handhabung eines Schlauchbootes mag zwar recht einfach erscheinen; wenn man aber von diesem aus Personen aus dem Wasser retten muss, dann wird es schon schwieriger.

Die Aumaer Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr sind seit dem vergangenen Jahr im Besitz eines solchen Schlauchbootes. Wegen zahlreicher Überschwemmungen des eigentlichen recht ruhig dahin plätschernden Aumabaches in den vergangenen Jahren machte sich eine solche Anschaffung für die Aumaer Kameraden unentbehrlich. Erst im Februar wurden sie wieder wegen Überschwemmungen zu Hilfe gerufen.

Fachmännische Anleitung, Technik und der richtige Einsatz der eigenen Kräfte bei der Rettung von Personen aus dem Wasser erfuhren die Aumaer Feuerwehrleute am Freitagabend im Triebeser Steinbruch. Die Mitglieder der Tauchergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Zeulenroda gaben dabei Unterstützung. Den theoretischen Übungen folgte der praktische Teil, an dem auch zwei Kameradinnen aus Auma teilnahmen. Insgesamt ließen sich 15 Aumaer Feuerwehrleute schulen.

Nach dem Unterricht absolvierten dann die 12 Mitglieder der Tauchergruppe eine Nachtausbildung. Für die Taucher ging es darum, in der Tiefe gesetzte Punkte innerhalb eines Gebietes zu finden. Das klare Wasser sei zwar für die Übung vorteilhaft, doch waren die Taucher lediglich auf künstliche Lichtpunkte angewiesen. Das erhöht den Schwierigkeitsgrad dieser Übung beträchtlich, erläutert Klaus Zipfel, Chef der Tauchergruppe.

OTZ/H.Henze; Onlineausgabe vom 25.08.2008

Auto aus Stausee geborgen

2008-05-10 | >>

Der Traum des jungen Mannes von der Fahrerlaubnis hat sich ausgeträumt

Cathleen Toth, Pressestelle der Polizeidirektion Gera: Versenkter Mitsubishi Colt entpuppt sich als ein gestohlen gemeldeter Pkw.

20080510_08 Feuerwehr Zeulenroda-Triebes Zwei Spaziergänger hatten am Pfingstsonnabend gegen 19 Uhr beim Ausflug im Vogtländischen Oberland am Tremnitzer Stausee an der Wasseroberfläche das Dach eines dunklen Fahrzeuges entdeckt. Sie verständigten umgehend die Polizei über den ungewöhnlichen Fund und die wiederum alarmierte die Feuerwehren in Zeulenroda, Hohndorf und Gablau/Leiningen. Manch einer der Männer der Feuerwehrleute musste da sicherlich schweren Herzens den Grillabend verlassen, um bei der Bergung des Pkw zu helfen.

Gut zu sehen war noch die Spur im Gras von der Straße aus Richtung Moschwitz kommend bis in den Stausee, wovon sich OTZ-Fotoreporter Christian Freund vor Ort gemeinsam mit den Einsatzkräften überzeugen konnte. Warum das Auto im Wasser gelandet war, konnte zu dem Zeitpunkt allerdings noch niemand sagen und war auch gestern noch nicht definitiv geklärt. Bekannt war nur, dass es sich um einen Mitsubishi Colt mit Greizer Kennzeichen handelt. Aber es gab gestern schon einige neue Erkenntnisse, die den Nebelschleier um den Pkw im Stausee schon ziemlich durchsichtig werden lassen. Denn am Donnerstagnachmittag war ein 17-jähriger Jugendlicher aus Greiz gegen 15.11 Uhr von der Polizei festgestellt worden, wie er mit einem Mitsubishi durch Greiz fuhr. Allerdings vermochte er es, sich der Polizeikontrolle zu entziehen.

Am Abend des gleichen Tages erfolgte dann gegen 19.30 Uhr bei der Polizei eine Anzeige von der Fahrzeugbesitzerin, wonach ihr Mitsubishi Colt gegen 15 Uhr gestohlen worden sei. Dumm nur, dass der Polizist, der den Jugendlichen am Nachmittag durch Greiz fahren sah, ihn als den Enkel der Fahrzeughalterin wieder erkannte. Schnell hatten die Beamten herausgefunden, dass sich der Jugendliche noch in der Fahrschulausbildung befindet und sich nun zumindest wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu verantworten hat. Mehr kann dem jungen Mann gegenwärtig noch nicht nachgewiesen werden, aber wer zwei und zwei zusammenzählen kann, für den liegen zumindest Schlussfolgerungen nahe, die erst durch polizeiliche Ermittlungen noch nachgewiesen werden müssen. Und so hieß es denn gestern auch aus der Pressestelle der Polizeidirektion Gera: Die Polizei ermittelt noch in der Angelegenheit. Sollte sich der Verdacht bestätigen, dann hat sich für den jungen Mann jedenfalls der Traum vom baldigen Besitz einer Fahrerlaubnis ausgeträumt, ist auch Cathleen Toth von der Pressestelle der Polizeidirektion überzeugt.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten am Sonnabend beim Eintreffen am Stausee nicht erkennen, ob sich eventuell noch Personen in dem versenkten Fahrzeug befanden. Die Polizei und Kreisbrandmeister Frank Schneider forderten die Taucher der Zeulenrodaer Feuerwehr an, die nach kurzer Zeit samt Rettungsboot eintrafen. Unter der Leitung von Klaus Zipfel wurden die Taucheranzüge angelegt und das Fahrzeug unter Wasser genauestens unter die Lupe genommen. Allgemeines Aufatmen, als der Taucher über Funk dem Kreisbrandmeister meldete, dass sich keine Menschen im Fahrzeug befanden.

OTZ/Frd./fi./KS Onlineausabe 2008-05-13

Bilder zur Einsatzstelle:

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