Ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw und vier Verletzten ereignete sich am späten Montagnachmittag gegen 17 Uhr auf der Pausaer Straße von Zeulenroda aus kommend in Richtung Pausa.
"Wir sind zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person gerufen worden", sagte Einsatzleiter Stefan Rüdiger von der Feuerwehr Zeulenroda-Triebes. Als die Feuerwehr mit vier Fahrzeugen und elf Männern an der Unfallstelle eintraf, habe die eingeklemmte Person bereits befreit werden können.
Zum Unfallhergang konnte Stefan Rüdiger noch nichts sagen. Bei allerdings Null Grad Celsius und Schnee beziehungsweise Schneeregen war die Fahrbahn spiegelglatt. "Ich gehe davon aus, dass die Straßenverhältnisse zum Unfall führten", sagte der Einsatzleiter.
An beiden Fahrzeugen, eines lag im linken Straßengraben, das andere stand auf der rechten Seite der Straße, entstand Totalschaden, sagte Rüdiger. Die Straße musste wegen Aufräumarbeiten bis etwa 18.15 Uhr in beide Richtungen gesperrt werden. Die zwei Schwer- und zwei Leichtverletzten sind von einem Rettungsarzt betreut und in zwei Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht worden, informierte Rüdiger.
Quelle: Ute Flamich; OTZ-Onlineausgabe vom 05.12.11
Am Sonnabend um 21.39 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert, weil es erneut einen Brand im Gelände der alten Greika in Mohlsdorf gab. Nach Freitag, dem 12. August, und Dienstag, dem 16. August, ist es die inzwischen dritte Alarmierung ins selbe Areal, wo das Feuer an verschiedenen Stellen in hoher Intensität ausbrach.
"Als wir vor Ort eintrafen, stand das unbewohnte Haus hinter der Shedhalle in Mohlsdorf auch das Schweizerhaus genannt in Flammen", berichtet Einsatzleiter Bernd Peter von der Mohlsdorfer Feuerwehr. Auch der Schuppen neben dem Gebäude, in dem unter anderem auch Gasflaschen aufbewahrt wurden, brannte lichterloh.
42 Feuerwehrleute rückten mit vereinten Kräften dem Feuer in der Nacht zu Leibe. Gegen 1 Uhr konnte dieser Einsatz beendet werden.
Doch einige Stunden später war der Brand im Schuppen wieder aufgeflammt, sodass die Männer um 6.25 Uhr erneut ausrücken mussten. Ein drittes Mal riefen die Rettungsleitstelle und die Sirene an diesem Sonntag um 10.45 Uhr zum Einsatz, weil schwelende Balken im einstigen Wohngebäude nochmals abgelöscht werden mussten. Die Höhe des Schadens kann noch nicht beziffert werden. Fakt ist allerdings, dass sowohl das Wohnhaus als auch der Schuppen total abgebrannt sind, wie Bernd Peter bestätigt. Einen Brand aus Fahrlässigkeit oder gar wegen technischen Defekts könnte man hier ausschließen, versichert der Wehrleiter. Schon wegen der Schnelligkeit, mit der das Feuer eine solche Ausdehnung erreiche, wird vermutet, dass der Feuerteufel erneut zugeschlagen hat.
"Es wird richtig Zeit, dass dieser Brandstifter gefasst wird", sagt der Einsatzleiter entnervt. Am Sonntag Mittag machte sich unter den Freiwilligen Brandbekämpfern, die durchweg hohe Einsatzbereitschaft zeigten, langsam aber sicher ein Stimmungstief breit. Schließlich ist der Einsatz mit dem Löschen nicht zu Ende.
Die Kripo Gera ermittelt weiter, auch sie geht von Brandstiftung aus und sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen geben können.
Quelle: Kathrin Schulz; OTZ-Onlineausgabe vom 22.08.2011
Der Bergeraum des Landwirtschaftsbetriebes und damit 800 bis 1000 Tonnen Stroh standen in hellen Flammen. Die Feuerwehren begannen sofort zu löschen, um die große Lagerhalle von den dortigen Stallungen und weiteren Gebäuden abzuschirmen und ein weiteres Übergreifen des Feuers zu verhindern. Gegen 10 Uhr konnten die Einsatzkräfte 45 waren an diesem sonnigen Sonnabendmorgen ausgerückt dazu übergehen, das Strohlager auszuräumen und alles komplett abzulöschen. Noch einige Stunden werde man dafür im Einsatz sein, ist sich Einsatzleiter Berthold Pfeil von der Triebeser Feuerwehr sicher.
Zu den Ursachen des Brandes war noch nichts sicher zu sagen. Um sechs Uhr, als die Mitarbeiter der Anlage die Tiere fütterten, hatte es noch keine Brand-Anzeichen gegeben, wie Geschäftsführer Wolfram Köber sagte. Der Ervema-Chef war sichtlich erschüttert: "Für uns ein hoher Schaden." Mehr wollte er zunächst nicht dazu sagen. Erst kurz zuvor war die Lagerhalle aufgefüllt worden.
Nach ersten Erkenntnissen entstand ein Sachschaden von mehr als 100 000 Euro, teilte die Polizei mit. Sie ermittelt zur zur Brandursache.
Quelle: Kathrin Schulz; OTZ-Onlineausgabe vom 22.08.2011