Feuerwehr Zeulenroda-Triebes

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Glück im Unglück für Weißendorfer; Brand in Garage

2010-06-22 | >>

Brand in einer Garage in Weißendorf. Zunächst misslang der Versuch, selbst zu löschen. 25 Kameraden der Ortsfeuerwehr und der Triebeser Freiwilligen Feuerwehr bekommen den Brand schließlich in den Griff.

Weißendorf. Der Schreck saß den Besitzern des Hauses in der Weißendorfer Ortsstraße 101 noch in den Gliedern, als bereits die Kameraden der Ortswehr und der Freiwilligen Feuerwehr aus Triebes begannen, ihre Schläuche zusammen zu rollen. Sie waren es auch, die beim Blick aus dem Fenster gestern bemerkten, dass aus ihrer Garage in unmittelbarer Nähe des Wohnhauses Qualm aufstieg. Erste Versuche, den Brand selbst zu löschen, wurden schnell aufgegeben und gegen 19.30 Uhr die Feuerwehr alarmiert. Die Triebeser Kameraden kamen mit dem Tanklöschzug während die Weißendorf eine Strecke mit den Löschschläuchen von 50 Metern überwinden mussten. Das Gebäude liegt am äußersten Zipfel der Gemeinde und die Wasserversorgung sei etwas kompliziert, so Ortsbrandmeister Marco Feustel. In der Garage befanden sich Motorräder, eine Motorkettensäge und entflammbare Sachen. Gelöscht wurde unter Atemschutz. Glück im Unglück hätten alle gehabt, dank der Schnelligkeit der Feuerwehr, so Feustel.

Quelle: Heidi Henze; OTZ-Onlineausgabe vom 23.06.2010

Über den Dächern der Doppelstadt

2010-06-04 | >>

Zeulenrodaer und Triebeser Jugendfeuerwehr beim gemeinsamen Üben an der Drehleiter

Über den Dächern Zeulenrodas, aus 30 Metern Höhe hinabschauen auf die Häuser, geparkten Autos, vorübereilenden Manschen - das konnten gestern die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Zeulenroda, die gemeinsam mit ihren Triebeser Kollegen an der Drehleiter übten.

Doch es ging nicht darum, die schöne Aussicht zu genießen. Vielmehr sollte trainiert werden, wie man richtig und sicher eine Drehleiter hinaufsteigt. Dabei mussten selbstverständlich die allgemeinen Feuerwehrdienstvorschriften beachtet werden, genauso wie die Sondersicherheitsvorkehrungen für Kinder: "Die Ausbildung heute hat eine Besonderheit", sagte der Triebeser Feuerwehrmann Jens Krüger. "Die Drehleiter des Zeulenrodaer Feuerwehrautos hat einen Korb, das normale Treppensteigen fällt aus. Die Drehleiter des Triebeser Wagens dagegen hat keinen Korb. Hier müssen die Stufen noch mit Ausdauer und Körperkraft bewältigt werden. Das Triebeser Feuerwehrauto ist seit zwei Jahren das einzige seiner Art in Deutschland, das noch Einsätze fahren darf", sagte Jens Krüger nicht ohne Stolz in der Stimme.

Die Übung am gestrigen Nachmittag dient der Zusammenarbeit beider Jugendfeuerwehren sowie für die Vorbereitung für das Kreiszeltlager in Triebes vom 13. bis zum 15. August, sagte Christian Komorowski, Jugendwart der Stützpunktfeuerwehr Zeulenroda. Zum Kreiszeltlager treffen sich alle Jugendfeuerwehren des Landkreises Greiz. Bisher sind 165 Kinder angemeldet.

Quelle: Ute Flamich; OTZ-Onlineausgabe vom 04.06.2010

Für ehemaligen Weißendorfer Bürgermeister kommt jede Hilfe zu spät

2010-05-25 | >>

Fassungslos standen Anwohner und Feuerwehrleute gestern Vormittag auf der Weißendorfer Ortsstraße. Ein 54-jähriger Mann, allen bestens bekannt, war gegen 10.10 Uhr mit seinem Auto ungebremst gegen eine gemauerte Gartensäule gefahren.

Wie der Notarzt später ermittelte, hatte der schwer zuckerkranke Weißendorfer hinterm Steuer einen Herzinfarkt erlitten. Sein Körper verkrampfte, so dass er die Kontrolle über seinen Kleinwagen vom Typ Honda Logo verlor und auf dem Weg hinunter ins Dorf vermutlich sogar noch Gas gab, um unweit seines Wohngebäudes gegen die Einzäunung von Hausnummer 71 zu prallen. Säule und Grundmauer der Einfriedung sind zerstört, das Auto auch. "Ich habe einen lauten Knall gehört, aus dem Fenster gesehen und bin sofort runter gerannt", schilderte Anwohner Kurt Kleinert. Gemeinsam mit Bianca Tamme, die wenig später mit dem Auto um die Ecke bog, versuchte er den Fahrer aus dem Wrack zu befreien. Was aber misslang, weil er eingeklemmt war. "Ich habe versucht, Puls zu fühlen, aber da war schon nichts mehr", erzählt Bianca Tamme, die sofort die Rettungsleitstelle rief.

Gegen 10.17 Uhr ging die Sirene im Dorf. Als die örtliche Feuerwehr mit fünf Leuten anrückte, war der Notarzt bereits da, berichtete Einsatzleiter Sören Begemann. Auch Feuerwehrunterstützung aus Triebes und Zeulenroda eilte noch zum Unfallort. Die einzig verbliebene Aufgabe: Ölbindemittel ausbringen und den nächsten Gully versiegeln. Schließlich befand man sich im Trinkwassereinzugsgebiet.

Quelle: Steffen Beikirch; OTZ-Onlineausgabe vom 25.05.2010

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