Seite: | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | Sportliche Fitness gefragt bei Löschangriff in Stelzendorf2005-07-09 | >>39 Mannschaften aus Thüringen und Tschechien beim Mühlenpokal in Stelzendorf.
Von Heidi Henze OTZ, Ausgabe 2005-07-11
Mit Aufwärm- und Dehnungsübungen, dem wiederholten gedanklichen Abspulen aller Handlungsabläufe im Wettkampf machten sich nicht etwa Leistungssportler fit für einen sportlichen Wettkampf, sondern die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Thüringen und dem befreundeten tschechischen Tlucna, die am Sonnabend nun schon zum achten Male um den begehrten Mühlenpokal in Stelzendorf wetteiferten. Auch Norbert Daßler, stellvertretender Wehrleiter und Feuerwehrvereinschef der Stelzendorfer, die alljährlich den Löschangriff-Wettkampf organisieren, weiß sehr wohl, dass dieser mittlerweile zum richtigen Leistungssport geworden ist. Denn nicht ohne Grund werden Thüringer Landesmeisterschaften und Deutschlandcups in dieser Disziplin ausgetragen.
39 Frauen-, Männer- und Jugendmannschaften trafen sich zum Löschangriff-Wettkampf auf der Stelzendorfer Wiese. Wahrlich heiß ging es her. Nicht nur, dass die Kameraden alles gaben, um bestmögliche Zeiten zu erreichen, sie polierten und schmierten auch die Motoren, feuchteten die Kupplungen der Wasserschläuche an und wurden natürlich von den am Rande stehenden Kameraden lautstark und tatkräftig angefeuert. Tuning bei den Motoren der Tragkraftspritzen ist "in", die mit Airbrush-Technik oder metallicblau glänzend zu echten Unikaten aufgepeppt werden. Manche bekam vor dem Wettkampf eine Streicheleinheit.
Unter den Teilnehmern auch die I. Mannschaft aus Wittgendorf, amtierender Thüringer Landesmeister, der Vizemeister Behrenbach und die erste Mannschaft aus Zedlitz, Pokalverteidiger aus dem vergangenen Jahr.
Besonders gute Leistungen, wie die der siebenköpfigen Stelzendorfer Mannschaft, die die 90 Meter von der Startlinie bis zum Zielpunkt in 28,74 Sekunden zurücklegten, wurden mit kräftigen Beifall belohnt. Auch wenn es für sie als Gastgeber am Ende "nur" für den 7. Platz reichte.
Am Nachmittag dann wurde aller Wettkampfstress vergessen und der Spaß stand im Vordergrund. Mit Paddelbooten, ausgerüstet mit Frisbeescheiben, mussten die Kameraden einen Parcours auf dem Stelzendorfer Teich durchfahren. Dass dabei Kameraden unter dem fröhlichen Gelächter der Außenstehenden ins Wasser fielen, wurde als eine willkommene Abkühlung gesehen.
Lustiger Löschangriff2005-06-08 | >>Arns- und Bernsgrün abgeschlagen
Bernsgrüns Feuerwehr-Mannschaft mit Wehrleiter Carsten Fröb sowie das Team aus Arnsgrün belegten am Wochenende beim lustigen Löschangriff zum Feuerwehrjubiläum im benachbarten Ranspach die undankbaren Plätze vier und fünf. Ranspach gewann vor Pausa und Unterreichenau.
Dazu war nötig, am schnellsten eine Wasserstrecke aufzubauen und dazu noch mit dem geringsten Flüssigkeitsverlust einen mit drei unterschiedlich großen Löchern versehenen Eimer voller Wasser über einen Parcours zu bringen. Dieser Kurs war mit Slalomläufen, Bank- und Strohballenhindernissen versehen.
Während vier Kameraden die Wasserstrecke aufbauten und die Trage zum Wendepunkt der Strecke transportierten, absolvierte ein Kamerad bereits die Parcours. Auf dem Rückweg musste dieser dann mit dem Eimer auf der Trage transportiert werden. Dazu galt es möglichst wenig Wasser zu verlieren. Jeglicher Verlust dessen, wurde von dem Schiedsrichtertrio Heinz Hadlich, Heiko Valtin und Gunter Petzoldt mit Strafsekunden geahndet. Das war im Schnitt etwa 80 Sekunden für jedes Team.
Beim anschließenden Tauziehen der Feuerwehren ging es um einen weiteren Pokal. Hier holten sich die Pausaer Platz eins, Arnsgrün war Zweiter und auch hier kamen die Mannen um Gerd Dreyhaupt und Friedhold Kanz von der Wehr aus Unterreichenau auf Rang drei. Mühltroff und Ranspach folgten im Wettstreit der im k.o.-System ausgetragen wurde und an dem sich Bernsgrün nicht beteiligt hatte.
Quelle: OTZ/j.st.; Ausgabe 2005-06-08
Stelzendorfer im Löschangriff 2003 Spitze2004-01-08 | >>Frauenteam startet 2004 erstmals zur Deutschlandmeisterschaft im Feuerwehr-Kampfsport
OTZ Bericht von N. Porst, Ausgabe 8. Januar 2004
Seit Jahren gehören die Kameradinnen und Kameraden des Stelzendorfer Feuerwehrvereins zu den Besten der Region im Feuerwehrkampfsport. Beleg dafür sind die zahlreichen Urkunden und Pokale, die erkämpft wurden. Auch im letzten Jahr wurden wieder gute Platzierungen erreicht. Den Auftakt bildete ein Pokalwettkampf in Wittgendorf. Hier wurden die Männer und Frauen im Löschangriff jeweils Zweite, die jugend belegte den 3. Platz. Letztere holten anschließend beim Wettmakpf in Tegau den Sieg. Noch erfolgreicher waren die Stelzendorfer Kameraden in Ehrenberg. Hier siegten sie, die Männermannschaft wurde Zweiter. Und auch beim 6. Mühlenpokalturnier verteilten die Stelzendorfer als Gastgeber kaum Gastgeschenke an die anderen Wehren. Die Männer- und die Jugendmannschaft siegten, die Frauen wurden Zweiter. Beim Stützpunktausscheid ebenfalls in Stelzendorf, waren die Gastgeber bei den Männern wieder das Maß aller Dinge. Dafür siegte die Jugendmannschaft beim Wettkampf in Pahren. Weitere gute Platzierungen der Männer kamen in Thiemendorf hinzu, wo sie den 1. und 3. Platz belegen konnten.
Dann wurde es ernst, denn die Kreismeisterschaft stand in Triebes an. Hier siegte die Jugendmannschaft, und die Frauen- und Männerteams belegten den 2. Platz. Nun wollte man sich auch beim Thüringenpokal in Arnstadt beweisen. Doch dort waren mehr Disziplinen als nur der Löschangriff zu absolvieren. Da man sich erst kurz vor diesem Wettkampf für die Teilnahme entschlossen hatte, mussten neue Trainingsgeräte angeschafft werden, die für die neuen Disziplinen erforderlich waren. Balken und Wände, die es zu überwinden galt, wurden angefertigt, und so wiet es möglich war, begannen die Männer und Frauen mit diesem für sie neuen Training. Aufgrund der Kürze jedoch noch recht ordentlich vorbereitet ging es dann nach Arnstadt. Hier mussten die Männer vier und die Frauen drei Disziplinen absolvieren. Am Ende waren die Stelzendorfer recht zufrieden. Die Frauenmannschaft belegte den 2. Platz in der Gesamtwertung. Beim Löschangriff wurden sie Neunte in der 4x100 Meter Hindernissstaffel Dritte und auf der 100 Meter Hindernisbahn Zweite. Die Männer belegten un diesen drei Disziplinen jeweils den 7. Platz. Für sie kam das Hakenleitersteigen hinzu, dei dem sie Neunte wurden. Am Ende war die Mannschaft mit dem 6. Platz sehr zufrieden.
Mit diesen guten Platzierungen beim Thüringenpokal haben sie die Frauen nun erstmals für die Deutschlandmeisterschaft im Juli in Halle qualifiziert.
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