Seite: | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | Party mit Information und Unterhaltung2007-05-01 | >>Stützpunktfeuerwehr und DRK-Rettungswache lassen sich in die Technik gucken
Der gemeinsame Tag der offenen Tür von der Zeulenrodaer Stützpunktfeuerwehr und der DRK-Rettungswache am Dienstag im Meistersweg war einmal mehr eine eindrucksvolle Leistungsschau mit Volksfestcharakter. Unzählige Besucher nutzten den freien Tag und das schöne Wetter zu einem Besuch, um sich über die verantwortungsvolle Arbeit der Kameraden ausgiebig zu informieren, moderne Technik der Rettungskräfte in Augenschein zu nehmen oder sich von der Einsatzbereitschaft zu überzeugen. "Es gab eine gute Resonanz, die Bürger der Stadt haben das Informationsangebot genutzt", meinte Stadtbrandinspektor Frank Tschochner resümierend.
Das Angebot, was die Organisatoren von Feuerwehr und DRK auf die Beine gestellt hatten, war vielfältig und wurde von den Besuchern gerne angenommen. So hatten sowohl die Rettungswache wie auch die Feuerwehr beispielsweise ihren gesamten Fuhrpark aufgestellt oder zeigten Vorführungen in punkto Gefahrgut, die Rettungstaucher vermittelten andererseits einen detailierten Einblick in ihre Tätigkeit, während die Rettungswache ihre modernen Einsatzwagen präsentierten.
Viele der Besucher nutzten darüber hinaus die Gelegenheit, um mit den Fachkräften ins Gespräch zu kommen, während die kleinen Besucher sich auf der Hüpfburg nach Herzenslust austoben konnten, sich beim Spielmobil vergnügten oder bei einer Fahrt mit der Feuerwehr viel Spaß hatten. Die größeren Gäste plauderten derweil bei Deftigem vom Grill, ließen sich belegte Brötchen schmecken oder Kaffee und Kuchen.
Letztlich war es eine große Party mit viel Information und Unterhaltung. Denn neben den vielen interessanten Infos gab es auch musikalische Unterhaltung durch die Bernsgrüner Feuerwehr-Schalmeienkapelle. "Es lief super und war sehr gut besucht", freute sich Sabine Hildebrand, Vorsitzende von gastgebenden DRK-Ortsverein Zeulenroda, am Ende über die gute Resonanz seitens der Bürgerschaft.
Ein Bericht aus der OTZ von Thomas Stöcker, Ausgabe: 2007-05-02
Besondere Vorsicht geboten bei Maifeuern2007-04-24 | >>Waldbrandstufe II gilt weiter; Stadt Zeulenroda-Triebes prüft Einhaltung der Auflagen
Aufatmen gestern bei Landwirten, Forstleuten, Hobbygärtnern und Allergikern - nach rund einem Monat endlich mal wieder Regen! Aufatmen dürfte wohl auch so mancher Veranstalter der in der Region so beliebten Maifeuer, denn das Nass von oben bringt auch für sie eine Entspannung der Situation. Allerdings wird sich an der ausgerufenen Waldbrandstufe II auch nach dem Regen nichts ändern, wie der Leiter des Thüringer Forstamtes Weida, Karsten Schröder, gestern klar stellte. Er gehe aber momentan nicht davon aus, dass es bis zum 1. Mai eine Verschärfung der Situation gibt, die ein Ausrufen der Warnstufe III nötig mache.
Dennoch macht die Stadtverwaltung Zeulenroda-Triebes darauf aufmerksam, dass beim Zünden der durch sie genehmigten Maifeuer die damit verbundenen Auflagen unbedingt einzuhalten sind. So darf nur trockenes, naturbelassenes Holz verbrannt werden. Ebenso sei darauf zu achten, dass in jedem Fall die Sicherheitsabstände eingehalten werden. Die Feuer müssen u. a. mindestens 100 Meter von leicht entzündbaren Stoffen und vom Wald entfernt sein sowie mindestens 15 Meter vom Dachvorsprung von Gebäuden. Jedes zugelassene Feuer ist zudem dauernd von einer volljährigen Person zu beaufsichtigen. Bevor die Feuerstelle verlassen wird, sind Feuer und Glut abzulöschen.
Aufgrund von Hinweisen, dass traditionelle Maifeuer in der Vergangenheit teilweise auch der Entsorgung anderer Abfälle dienten, werde die Ordnungsbehörde genehmigte Traditionsfeuer stichprobenartig überprüfen und etwaige Verstöße anzeigen, kündigt die Stadtverwaltung Zeulenroda an. Sie weist mit Nachdruck darauf hin, dass sich wegen anhaltender Trockenheit durchaus auch noch die Waldbrandstufe ändern kann. Sollte womöglich doch die Stufe III ausgesprochen werden, "verlieren die Genehmigungen auf Abbrennen des Maifeuers sofort ihre Gültigkeit", heißt es in der Mitteilung aus dem Rathaus. Jeder Veranstalter sei also gut beraten, entsprechende Veröffentlichungen in den Medien zu beachten. Des Weiteren bittet die Stadtverwaltung darum, dass vor dem Anzünden der Feuer die Leitstelle Gera (Tel. 0365/48820) informiert wird.
Quelle: OTZ/IR; 2007-04-24
Link zur Thüringer Landesforstverwaltung mit Informationen zu aktuellen Waldbrandwarnstufen:
Kameraden zu Ehrenbeamten berufen
2007-03-01 | >>Zeulenroda-Triebeser Bürgermeister nimmt vor dem Stadtrat den Amtseid ab
Acht Kameraden aus Ortsteil-Wehren der Stadt Zeulenroda-Triebes nahm Bürgermeister Frank Steinwachs (CDU) den Amtseid ab und berief sie per Urkunde und Handschlag ins Ehrenbeamtenverhältnis. Eine Geste, mit der Stadtväter nicht zuletzt dem Status der Wehrleitungen mehr Gewicht geben und auch die ehrenamtliche Arbeit der Kameraden für das Gemeinwohl in besonderem Maße würdigen wollen.
In Mehla, Kleinwolschendorf, Förthen und Stelzendorf wurden turnusmäßig zu den Jahreshauptversammlungen neue Wehrführungen gewählt. In Triebes machte sich die Neuwahl nötig, nachdem der bisherige Wehrführer und Stadtbrandinspektor Berthold Pfeil aus diesem Ehrenamt ausschied, weil er Ende 2006 zum stellvertretenden Stadtbrandinspektor der Doppelstadt gewählt wurde.
Ins Ehrenbeamtenverhältnis berufen wurden am vergangenen Mittwoch vor den Stadträten im Rathaussaal Zeulenroda für die FFW Triebes der neu gewählte Wehrführer Thomas Degen und sein ebenfalls erstmals gewählter Stellvertreter Michael Schmidt. In Mehla erhielt der langjährige Wehrführer Dieter Swierczek erneut das Vertrauen der Kameraden, ihm steht als Stellvertreter neu Ralf Roßram zur Seite.
Der bisherige stellvertretende Wehrführer von Kleinwolschendorf, Matthias Weinert, ist nun Wehrführer; Eckart Beiersmann sein Stellvertreter.
Komplett neu auch die Wehrführung in Förthen mit Jens Daßler als Wehrleiter und Andreas Reimann als dessen Stellvertreter, der allerdings zur Berufungszeremonie verhindert war.
Ebenfalls erstmals gewählt wurden Wehrführer Jens Feustel und dessen Stellvertreter Tino Böttger für Stelzendorf. Letzterer war am Mittwoch leider auch verhindert.
Von Ilona Roth Zeulenroda-Triebes (OTZ); Onlineausgabe 1.3.2007
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