Feuerwehr Zeulenroda-Triebes

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Vorbereitung auf den Einsatz

2008-04-16 | >>

Zum Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr am 1. Mai stellt sich auch der Nachwuchs vor

Vor der Gaudi kommen erst einmal die Fragen: "Welche Brände können mit diesem Feuerlöscher gelöscht werden? Und wie wirkt das Löschpulver", fragt Christian Komorowski den Feuerwehrnachwuchs im Alter von 8 bis 13 Jahren. Der hat mit dem Beantworten wenig Mühe und ist sich auch nicht zu schade, schwere Kanister mit Brandbeschleuniger zu schleppen, wenn die Aussicht auf etwas Zündelei und Feuerlöschaction winkt. So wie am späten Dienstagnachmittag, wo auf dem Nachbargelände der Stützpunktfeuerwehr Zeulenroda der Umgang mit verschiedenen Feuerlöschertypen und brennenden Materialien geprobt wurde.

Zwölf Mitglieder hat die Jugendfeuerwehr Zeulenroda. "Damit bin ich eigentlich zufrieden, wenn man bedenkt, wieviele Angebote Kindern und Jugendlichen heute gemacht werden", sagt Komorowski, seit 2005 Jugendfeuerwehrwart in Zeulenroda.

Seit Ende März ist der 23-Jährige zudem Chef der insgesamt 47 Jugendfeuerwehren des Landkreises Greiz, mit insgesamt 340 Mitgliedern. Ziel ist es, diese über Schulungen und Training auf die späteren Einsätze vorzubereiten. "Ab 16 kann jeder in die Einsatzabteilung übernommen werden", sagt Christian Komorowski. Und berichtet stolz, dass erst im vergangenen Jahr drei seiner Schützlinge eben dahin aufgerückt sind.

Und zum Beweis, dass auch sie das Zeug dazu haben, werden die Nachwuchskameraden zum Tag der offenen Tür am Donnerstag, dem 1. Mai, ab 10 Uhr in der Stützpunktfeuerwehr Zeulenroda am Meistersweg bei diversen Vorführungen ihr Können zeigen.

Von Marcel Werner Zeulenroda, OTZ-Onlineausgabe 2008-04-16

Neuer Kreisjugendfeuerwehrwart für den Landkreis Greiz

2008-03-30 | >>

Kreisfeuerwehrverband tagt in Frießnitz; 87 neue Kameraden unter zehn Jahren

"Das ist eine echte Überraschung", freute sich Landrätin Martina Schweinsburg (CDU), die als Gast der Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Greiz im Gasthof "Zur guten Quelle" in Frießnitz mit der Ehrenspange in Gold ausgezeichnet wurde. Am Sonnabend dankten die 31 im Verband organisierten Vereine mit 279 Mitgliedern ihr für die über Jahre währende Unterstützung mit der erstmals vergebenen Ehrenspange in Gold. "Auf weitere angenehme Zusammenarbeit mit meiner Feuerwehr", sagte die Landrätin und gab zu, ein "bissel platt" zu sein. "Ich kann mich auf die Feuerwehr verlassen", sagte Martina Schweinsburg und wandte sich an die Kameraden: "Ich möchte Euch und Ihnen für die Einsatzbereitschaft danken und Euren Familien und Freundeskreisen Dank sagen, dass Ihr die Gelegenheit bekommt, der Feuerwehr die Treue zu halten".

Bei Kamerad Thomas Marx, der über acht Jahre als Kreisjugendfeuerwehrwart ehrenamtlich tätig war, bedankte sich die Landrätin persönlich mit einem Präsent. Der 47-jährige stellvertretende Ortsbrandmeister von Kraftsdorf und Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr im Ortsteil Mühlsdorf legte das Amt aus beruflichen Gründen nieder. Als angestellter Maler ist er viel in den alten Bundesländern unterwegs. Deshalb ist seine Freizeit knapp bemessen. Der Kreisfeuerwehrverband dankte Thomas Marx für sein Wirken mit seiner Ehrenspange in Bronze und vom Thüringer Feuerwehrverband erhielt er die Ehrenspange der Thüringer Jugendfeuerwehr in Silber. Zuvor hatten die Delegierten (56 von 89 gewählten Vertretern waren in Frießnitz erschienen) die Entlastung des Jugendfeuerwehrwarts bei der Enthaltung von drei Stimmen beschlossen.

Kreisbrandinspektor Stephan Junghans setzte auf eine gute Zusammenarbeit mit dem neuen Kreisjugendfeuerwehrwart. Dem sagte Thomas Marx zu und schenkte seinem Nachfolger ein dunkelblaues T-Shirt, auf dem das lange Wort für dieses Ehrenamt aufgedruckt ist.

Zum neuen Kreisjugendfeuerwehrwart berief die Landrätin den 23-jährigen Christian Komorowski aus Zeulenroda. Der gelernte Bäcker arbeitet im Ordnungsamt der Stadtverwaltung Zeulenroda-Triebes, ist seit 1995 Mitglied der Stützpunktfeuerwehr Zeulenroda und seit 2005 dort Jugendwart für derzeit zwölf junge Kameraden. Die Ausbildung als Gruppenführer hat er ebenso absolviert wie die Lehrgänge zur Jugendcard A und B. Mit einer Stimmenthaltung wurde Komorowski als Jugendwart für den Kreisverband gewählt.

Im Kreis Greiz gibt es nach den Informationen von Thomas Marx derzeit 47 Jugendfeuerwehren mit 340 Mitgliedern, 57 von ihnen sind Mädchen. Auf der Grundlage des 2007 geänderten Thüringer Brand- und Katastrophenschutzgesetzes erlaubt Thüringen als bisher einziges Bundesland ein jüngeres Eintrittsalter als zehn Jahre. Im Landkreis wurden 76 Jungen und elf Mädchen aufgenommen, von denen die Jüngsten fünf Jahre alt sind. "Das bedeutet für die Jugendfeuerwehren sehr große Herausforderungen", so Marx. Thüringenweit brachte das einen Zuwachs von inzwischen 1800 neuen Mitgliedern. Der Thüringer Feuerwehrverband reagiert darauf mit zwei Neueinstellungen in der Geschäftsstelle, die im vorbeugenden Brandschutz helfen und die freiwilligen Feuerwehren auch pädagogisch unterstützen sollen.

Erinnert wurde auch daran, dass mit der Novellierung des Gesetzes Kameraden bis zum 65. Lebensjahr der Einsatzabteilung angehören dürfen. Voraussetzung ist allerdings ein jährliches ärztliches Attest. Kreisfeuerwehrverbandschef Frank Geißler aus Frießnitz dankte "allen aus Politik und Wirtschaft, die für unsere Belange Verständnis zeigen und unsere Arbeit nach ihren Möglichkeiten unterstützen. Helfen in Not ist unser Gebot", gelobte er im Namen der Kameraden.

In zehn Jahren schon vieles geschafft

2008-02-09 | >>

FFW-Verein Stelzendorf begeht Jubiläum; Im Juli Teilnahme an Deutschen Meisterschaften

Mit einem Festakt in der Festscheune feierte am Samstag der Stelzendorfer Feuerwehrverein gemeinsam mit zahlreichen Gästen sein zehnjähriges Bestehen.

Als im Januar 1998 acht Männer den Verein aus der Taufe hoben, ahnte keiner, dass man zehn Jahre später eine angesehene Größe im Leben innerhalb der Gemeinde sein wird. "Wir wollten die Feuerwehr im Ort unterstützen und das gesellschaftliche Leben im Dorf aktivieren", untermauerte der Vorsitzende Norbert Daßler während seiner Rede noch einmal das Ziel des Vereins. Und das Ziel ist erreicht worden. Gegenwärtig sind 43 Mitglieder im Verein organisiert und haben einiges auf den Weg gebracht. Der Bau des Feuerwehrhauses, die Errichtung eines Wettkampfplatzes oder die Renaturierung des Teichüberlaufes gehören zu jenen Projekten, die vom Verein in Angriff genommen und erfolgreich realisiert wurden. Ganz besonders stolz ist man auf jene Frauen und Männer, die am aktiven Feuerwehr-Sport teilnehmen und für Furore sorgen. Über 150 Pokale in den letzten zehn Jahren sind eindrucksvoller Beleg dafür.

Glückwünsche im Namen des Stadtrates und der Bürgerschaft zum Jubiläum gab es vom Zeulenroda-Triebeser Bürgermeister Frank Steinwachs. "Anerkennung und Respekt für das, was Sie und wie Sie es geschaffen haben", so das Stadtoberhaupt in seinen Ausführungen. Gemeinsam mit der Pahren Agrar unterstützt die Stadt Zeulenroda-Triebes die Teilnahme von zwei Mannschaften an den Deutschen Meisterschaften im Juli in Böblingen mit insgesamt 1600 Euro. Gemeinsam mit Sportlern aus Gamstädt, Zedlitz und Vehra will man bei den Frauen und Männern bei der Medaillenvergabe ein Wörtchen mitreden.

Am Rande und augenzwinkernd verwies Frank Steinwachs darauf, dass spezifisch in den letzten sechs Jahren, wo der Feuerwehrsport aktiv und erfolgreich betrieben wird, ein Phänomen in Stelzendorf zu erkennen sei: Hier gebe es die meisten Kinder zwischen null und sechs Jahren. Dieses wäre ein gutes Beispiel für alle Ortsteile. Und so bat das Stadtoberhaupt darum, fleißig weiter zu machen.

In einem Grußwort würdigte Stadtbrandmeister Frank Tschochner die gleichbleibend guten Leistungen der Stelzendorfer Kameraden. Eine gut ausgebildete und für Gefahrenlagen gerüstete Feuerwehr Stelzendorf mit ihrem Feuerwehrverein sei jederzeit ein Garant für die Feuersicherheit im Ort.

Glückwünsche zum Jubiläum kamen auch vom stellvertretenden Landrat Heinz Klügel. Anerkennende Worte gab es zudem von Josef Filip, Chef der Feuerwehr aus Tlucna in Tschechien. Seit Jahren unterhält man dorthin freundschaftliche Kontakte. Zur Erinnerung überreichten die tschechischen Kameraden kleine Geschenke.

Wohl nicht ganz ohne Hintergedanken überreichte Frank Stojanek von der benachbarten Zadelsdorfer Wehr an Norbert Daßler ein Fahnenband. Der zeigte Humor, denn wenngleich noch keine Fahne vorhanden ist, gibt es schon einen Entwurf. Nach dem offiziellen Teil und einem reichhaltigen Büfett wurde noch bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Ein Bericht von Thomas Stöcker; OTZ-Onlineausgabe vom 11. Februar 2008

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