Seite: | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | Brandschutzerziehung begeistert Rötlein-Grundschüler und Friedrich-Reimann-Grundschüler in Zeulenroda2009-05-02 | >>
In Zeulenroda stand in den vergangenen Wochen für die Kinder der Friedrich-Reimann und Rötlein- Grundschule das Thema Brandschutzerziehung auf dem Tagesplan. "Kindliche Neugier und Unwissen sind beim Umgang mit Feuer leider vielfach im wahrsten Sinne 'brandgefährlich' und haben oft tragische Folgen. Die Idee einer frühzeitigen und vor allem kindgerechten Brandschutzerziehung und deren engagierte Umsetzung verdient deshalb uneingeschränkt Unterstützung", lobten die Beteiligten des Projekts, das bisher erfreuliche Resonanz bei Kindern und Einrichtungen findet.
Insgesamt 220 Kinder der Friedrich-Reimann-Grundschule und Rötlein-Grundschule in Zeulenroda hatten die zwei Brandschutzerzieher Christian Komorowski und Oliver Fischer in der Woche vom 20.-24.04.2009 und vom 04.-08.05.2009 geschult, um auf spannende Weise über Feuer und Rauch und die Brandgefahren zu erzählen. Auch praktische Übungen und die "Feuerwehr zum Anfassen" sorgten stets für die nötige Aufmerksamkeit. Kamerad Komorowski und Kamerad Fischer freuten sich besonders über viele Fragen der Kinder zum eigenen Mitmachen beim Brandschutz. "Es ist kein Geheimnis, dass wir ein Problem mit ausreichendem Feuerwehrnachwuchs haben. Diese Frage bleibt angesichts der demografischen Entwicklung weiter aktuell. Jeder Schritt, der früh persönliches Interesse an der Feuerwehr weckt, ist höchst willkommen."
Der Projektverantwortliche Christian Komorowski (Löschmeister der Stützpunktfeuerwehr Zeulenroda und Kreisjugendfeuerwehrwart des Landkreises Greiz) ist sich mit der Friedrich-Reimann-Grundschule und Rötlein-Grundschule in Zeulenroda einig, dass die Brandschutzerziehung jetzt regelmäßig stattfinden soll. Die Brandschutzerziehung im nächsten Jahr soll dann weiter ausgebaut und für eine feste Verankerung im Schulalltag haben.
Partymeile im Meistersweg2009-05-01 | >>Unterhaltung, Infos und gute Laune bei Tag der offenen Tür der Feuerwehr und des DRK
Es ist zu einer guten Tradition geworden, das am 1. Mai zünftig im Zeulenrodaer Meistersweg gefeiert wird. Gemeinsam stellen jährlich die Stützpunktfeuerwehr Zeulenroda und der DRK-Ortsverein in Verbindung mit der Rettungswache jede Menge auf die Beine, um die Gäste zu erfreuen, aber auch um Werbung für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit zu machen.
Dass das Interesse bei den Bürgern groß ist, zeigte sich auch in diesem Jahr, wo weit über 1000 Besucher gezählt werden konnten. Schon am Vormittag herrschte tolle Stimmung, denn da sorgten zum Frühschoppen die Schalmeinenkapelle der Bernsgrüner Feuerwehr für die musikalische Unterhaltung. Zudem gab es wieder eine interessante Technikschau. Die Kameraden der Wehr hatten ihre Einsatzfahrzeuge in Reih und Glied aufgebaut; auch die Fahrzeuge der DRK-Rettungswache waren zu besichtigen. Auch das Löschfahrzeug der Kameraden der befreundeten Feuerwehr aus dem tschechischen Nyrany stand mit dabei. Die Gäste hatten es sich auch diesmal nicht nehmen lassen, den 1. Mai in Zeulenroda zu verbringen und die Freundschaft aufzufrischen, die seit einigen Jahren besteht.
Großes Interesse bestand ebenso an den Aktivitäten des Ortsvereins des Deutschen Roten Kreuzes. Die Mitarbeiter hatten nicht nur eine Informationsstand aufgebaut, sondern waren auch mit praktischen Vorführungen dabei. So hatten die Besucher Gelegenheit, sich den Blutdruck messen oder den Blutzucker bestimmen zu lassen. Davon wurde rege Gebrauch gemacht, denn Schwester Evelin Weidler gab zudem noch wertvolle Hinweise zum Umgang mit hohem Blutdruck oder über zu behandelnde Zuckerwerte. Manch einer war erstaunt, über der Zucker-Schallgrenze von 6,0 zu liegen.
Informieren konnte sich Gäste natürlich auch über die Arbeit der Tauchergruppe der Zeulenrodaer Feuerwehr. Leiter Klaus Zipfel und seine Kameraden hatten ihr Einsatz- Schlauchboot mitgebracht und zeigten dazu einen komplett ausgerüsteten Taucher.
Der Höhepunkt des Tages sollte dann gegen 13.20 Uhr folgen, als die Geraer Rettungsleitstelle Alarm gab. Die Kameraden wurden zu einem, schweren "Verkehrsunfall" mit Verletzten vor das Feuerwehrhaus beordert. Zwei Pkw standen dort ineinander verkeilt, mit realistisch geschminkten Fahrern am Steuer. Stadtbrandmeister Frank Tschochner erklärte den zahlreichen Zuschauern nun die genaue Vorgehensweise der Kameraden, um die Verletzten zu bergen. Hier wurde von den Floriansjüngern gezeigt, was sie in ihren Ausbildungen gelernt hatten: Zuerst die Verletzten in Augenschein nehmen und den Einsatzkräften des DRK übergeben, die noch im Wrack notärztlich versorgen. Dann ging es mit Schere und Spreizer daran, die Pkw zu öffnen, um die "Unfallopfer" aus ihrer bedrohlichen Lage zu befreien und in Sicherheit zu bringen, wo sie weiter versorgt werden konnten. Nach diesen durchaus realistischen Einsatz von Wehr und DRK gab es viel Beifall von den Zuschauern.
Aber auch an den Feuerwehrnachwuchs hatte man gedacht. Die Jugendfeuerwehr zeigte, dass sie schon einiges gelernt hatte. Die Kinder zeigten wie sie mit der Handspritze umgehen können, und die Kleinsten konnten sich am Zielspritzen versuchen. Zudem sorgte das Spielmobil des Freizeitzentrums ebenso für Unterhaltung wie die große Hüpfburg, die bei so einem Fest einfach nicht fehlen darf.
Zum guten Gelingen eines solchen Tages trägt natürlich auch eine gute Versorgung bei. Die Feuerwehr bedankt sich bei allen, die diesen Tag wieder zu einem Höhepunkt werden ließen.
Von OTZ-Redakteur Karsten Schoß Zeulenroda; OTZ-Onlineausgabe 2009-05-03
Neue Technik für die 1122009-02-26 | >>Modernisierte Rettungsleitstelle für Ostthüringen in Gera eingeweiht
Auf einen modernen Stand der Technik ist die Rettungsleitstelle für Ostthüringen gebracht. Gestern wurde die Leitzentrale in Gera nach einem mehrwöchigen Testlauf feierlich eingeweiht.
Fast 400 000 Euro investierte die Stadt Gera, um die größte der 14 Leitstellen in Thüringen zu modernisieren. Der Großteil des Geldes sind Fördermittel des Freistaats Thüringen. "Der Umbau war hochgradig nötig", sagte gestern der auch für den Brand- und Katastrophenschutz in Gera zuständige Bürgermeister Norbert Hein (CDU). Über lange Zeit sei überalterte Technik durch den Einsatz der Mitarbeiter ausgeglichen worden.
Die Leitstelle im Gebäude der Berufsfeuerwehr in der Berliner Straße ist in Schichten rund um die Uhr besetzt - am Tage mit vier, nachts mit drei Männern und Frauen. Rund um die Uhr nehmen sie über die Notrufnummer 112 Hilferufe entgegen, die von Menschen aus der Stadt Gera kommen, aus Städten und Dörfern im Landkreis Greiz und im Altenburger Land. Rund um die Uhr leiten die Mitarbeiter im Notfall schnelle Hilfe in die Wege durch Rettungsdienste, Feuerwehren, Notarztversorgung, mitunter die Polizei - "oder auch, wenn ein Pferd herrenlos auf der Straße steht", berichtet der Leitstellenleiter Wolfgang Hartigk.
Die Zahl der vermittelten Einsätze wuchs von knapp 30 000 im Jahr 1993 auf mehr als 90 000 im vergangenen Jahr. In der neu eingerichteten Leitstelle geschieht die Vermittlung nur noch per Telefonkopfhörer, Tastatur und Mausklick am Computerarbeitsplatz. Für die 23 Mitarbeiter haben sich auch die Arbeitsbedingungen in dem sanierungsbedürftigen Zweckbau der 1970er Jahre wesentlich verbessert. Für den die Leitstelle umgebenden Gebäudekomplex, der Feuerwehr und Polizei beherbergt, "haben wir noch massiven Investitionsbedarf", räumte der Bürgermeister ein und wünscht sich ein weiteres Investitionsprogramm mit Fördermitteln.
Im Jahr 1992 war die Leitstelle für die Stadt Gera und den Landkreis Gera eingerichtet worden. Im Jahr 1995 wurden die Aufgaben der Leitstellen von Zeulenroda, Altenburg und Greiz übernommen - und alsbald der Rettungsdienst-Zweckverband Ostthüringen gegründet. "Ich weiß das heute umso mehr zu schätzen, dass wir uns stark gemeinschaftlich betätigen", sagte gestern der Verbandsvorsitzende, der Altenburger Landrat Sieghardt Rydzewski (parteilos). Nicht ohne Stolz berichtete er, dass die Geraer Rettungsleitstelle für den Ostthüringer Zweckverband die größte ist in Thüringen und die mit den meisten Einsätzen. Dafür, dass für das Leitzentrum schnell eine gute Lösung gefunden wurde, dankte er auch dem Geraer Branddirektor Ludwig Geiger und seiner Mannschaft.
Quelle: Angelika Munteanu; OTZ-Onlineausgabe vom 26.02.2009
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