Feuerwehr Zeulenroda-Triebes

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Neue Wehrführungen in Triebes und Förthen

2006-12-09 | >>

Jahreshauptversammlungen der FFW Triebes/Förthen

In der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Triebes am vergangenen Freitag (8. Dezember 2006) wurde im Rahmen der turnusmäßig durchzuführenden Wahl der Wehrführung Thomas Degen als neuer Wehrführer gewählt. Er tritt damit die Nachfolge des Kameraden Berthold Pfeil an, der die Triebeser Feuerwehr über viele Jahre als Wehrführer geleitet hat und der mit seinem Wechsel in die Stadtbrandinspektion der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Zeulenroda-Triebes nicht mehr für das Amt des Wehrführers zur Verfügung stand.

Als Stellvertreter des Wehrführers wurde Michael Schmidt gewählt. Im ersten Wahlgang zur Wahl des stellvertretenden Wehrführers hatte keiner der drei Kandidaten die erforderliche Stimmenmehrheit erlangt, so dass eine Stichwahl durchgeführt werden musste, aus deren Ergebnis Kamerad Schmidt deutlich mehr Stimmen als der Mitbewerber Steffen Freund erhielt.

Auch in der Feuerwehr Förthen erfolgte im Rahmen der Jahreshauptversammlung am Sonnabend die Neuwahl der Wehrführung. Der bisherige Wehrführer Jens Dassler wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. Als neuer Stellvertreter wurde einstimmig Andreas Reimann gewählt.

Stadtbrandinspektor Frank Tschochner

Feuerwehr Zeulenroda testet digitale Kommunikation der Zukunft

2006-09-10 | >>

TETRA-BOS-Funk im Praxiseinsatz untersucht; Kommunikation verschlimmbessert

Anlässlich der Wochenendschulung der Stützpunktfeuerwehr Zeulenroda (vom 8.9. bis 10.9.2006) stellte die Firma Radiodata Funk- und Sicherheitssysteme GmbH aus Dahlewitz bei Berlin den Zeulenrodaer Kameraden drei TETRA-Funkgeräte der neusten Generation aus dem Hause Motorola zur Verfügung. Somit hatten die involvierten Floriansjünger ausreichend Gelegenheit die Geräte der Zukunft im Praxiseinsatz auf Herz und Nieren zu testen.

Kamerad Nico Pelz, welcher im Landkreis Greiz als berufener Kreisausbilder für Sprechfunk bereits vielen Einsatzkräften den Umgang mit der herkömmlichen analogen Funktechnik vermittelt hat, stellte die digitale Zukunft in einer kurzen theoretischen Einführung vor. Die anfängliche Begeisterung beim Kennen lernen der Wundergeräte und deren umfangreichen Funktionen konnte im Praxistest jedoch nicht gehalten werden.

Die Reichweite des TETRA-Funks ist im Vergleich zur derzeitigen Funktechnik im erprobten Modus zur Einsatzstellenkommunikation um einiges geringer. Daher kam es im Übungsfall häufiger zu Aussetzern des TETRA-Funks, während der analoge Funk weiterhin, wenn auch mit teils verrauschter Sprache, funktionierte. Die Ursache dieser Aussetzer ist in den Eigenschaften der digitalen Sprachübertragung zu finden. Innerhalb des Empfangsgebietes weist der TETRA-Funk eine hochwertige Sprachqualität auf. Sobald man jedoch die Grenzen des Empfangsbereiches erreicht, bricht die Übertragung komplett zusammen. Beim analogen Funk hingegen ist die Sprachqualität zwar geringer, jedoch kommt es an Grenzen der Funkversorgung nicht zum totalen Ausfall sondern vielmehr zum immer stärkeren verrauschen der Sprache.

Aufgrund der Erkenntnisse dieser Erprobungsszenarien der Wochenendschulung kann man den TETRA-Funk jedoch nicht allgemeingültig als unqualifiziert betrachten. Zur vollen Funktionsfähigkeit des TETRA-Funks wird zusätzlich eine Infrastruktur an Relaisstellen benötigt. Diese befinden sich deutschlandweit jedoch erst im Planungs- und teils auch schon im Aufbaustadium. In Thüringen steht jedoch noch keine Infrastruktur zur Verfügung und somit mussten sich die Tests zur Wochenendschulung auf ein Minimum des zukünftig Machbaren beschränken.

Sanierter Schlauchturm an Feuerwehr übergeben

2006-06-20 | >>

Triwo und Stadt beteiligt

Das hölzerne Innenleben des Schlauchturmes der Freiwilligen Feuerwehr Triebes gehört der Vergangenheit an. Nicht nur, weil der Zahn der Zeit an dem Gebälk deutliche Spuren hinterlassen hatte. Es entsprach auch nicht mehr den sicherheitstechnischen Anforderungen.

Vor zwei Jahren begann die Stadt Triebes gemeinsam mit der Wohnungsbaugesellschaft der Stadt (Triwo) als Eigentümerin mit der Sanierung. Während sich die Triwo mit der Bausubstanz befassen musste, lag in den Händen der Stadt die technische Ausrüstung. Insgesamt wurden 48 000 Euro investiert. Maurer, Fliesenleger, Maler und viele weitere Gewerke aus der Region waren beteiligt.

Eine Waschanlage für die Schläuche wurde installiert, um diese nicht nur zu waschen, sondern auch ordnungsgemäß trocknen und zusätzlich der jährlichen Druckprüfung unterziehen zu können. Das ist nun alles im Innern des Turmes möglich. Für Berthold Pfeil, Stadtbrandinspektor in Triebes, ist es wichtig, im Turm nun auch Rettungsübungen durchführen zu können. So kann das Stahlgerüst für Leiterübungen genutzt und das Abseilen geprobt werden. Durch die Funkantenne auf dem Dach des Turmes können von der Einsatzzentrale des Feuerwehrhauses die Übungen koordiniert werden.

Triwo-Geschäftsführer Rolf Theilig und der Triebeser Ortsbürgermeister Gerhard Helmert sind froh, dass die Arbeiten nun abgeschlossen sind, die Schritt für Schritt vorgenommen wurden. Eines ist sicher, so Theilig: Auch zukünftig wollen Stadt und Triwo gemeinsam weitere Projekte in Angriff nehmen.

Quelle: OSTTHÜRINGER Zeitung Verlag GmbH & Co. KG; von H.Henze; Ausgabe 2006-06-20

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