Seite: | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | Feuerwehrübung erfolgreich2007-10-05 | >>Kameraden aus Thüringen und Sachsen proben am Freitagabend gemeinsam den Ernstfall
Nach knapp einer Stunde höchsten Einsatzes und großen Engagements der knapp 50 im Einsatz befindlichen Kameraden schätzte Steffen Jubold, Ortsbrandmeister der Gemeinde Vogtländisches Oberland, die Feuerwehrübung am Freitagabend in der Getreidehalle der Agrargenossenschaft Bernsgrün als erfolgreich beendet ein.
"Das Löschwasser, welches über eine Wegstrecke von knapp 600 Metern zugeführt werden musste, war binnen 20 Minuten ausreichend vorhanden. Die Kameraden aus Thüringen und Sachsen arbeiteten gut zusammen und auch die Alarmierung zwischen den Leitstellen in Gera und Plauen funktionierte", zog Steffen Jubold ein positives Fazit nach 40 Minuten.
Um 19.20 Uhr wurden die Kameraden der Ortsteile Arnsgrün, Bernsgrün, Pöllwitz und der Stadt Pausa zu einem angenommenen Brand in der Getreidelagerhalle Bernsgrün gerufen. Zwei Personen wurden zusätzlich als vermisst gemeldet. Drei Minuten später war der Vorrüstwagen mit Ortsbrandmeister Steffen Jubold vor Ort, wenig später trafen auch die Kameraden der Ortsteile und aus Pausa ein. Sieben Fahrzeuge waren im Gelände rund um den Verkehrsknotenpunkt am Bernsgrüner Kreuz verteilt.
Die Bernsgrüner Kameraden hatten sich zum Zeitpunkt der Feuerwehrübung gerade zur regelmäßigen theoretischen Schulung im Feuerwehrhaus versammelt. Das gerade theoretisch erworbene Wissen konnten sie nun gleich in der Praxis anwenden. Pöllwitzer und Bernsgrüner Kameraden waren verantwortlich für den Aufbau der Löschwasserzufuhr über eine lange Wegstrecke. Vier C-Schläuche mit einem Durchlassvolumen von jeweils 130 Litern pro Minute mussten von einem Teich unterhalb von Bernsgrün in Richtung Büna bis zur Halle gelegt werden. Für erstes schnelles Löschwasser sorgte die Pausaer Feuerwehr mit dem Tanklastzug. Um 19.47 hieß es dann: Wasser marsch! 500 Liter Wasser in der Minute standen für die vier Schläuche bereit.
In der Zwischenzeit rüsteten sich die Arnsgrüner für ihren Einsatz mit schwerem Atemschutz. Die beiden vermissten Personen wurden geborgen und medizinisch versorgt. Auch der verletzte Kamerad konnte schnellstens in Sicherheit gebracht werden. Die sächsischen Kameraden stellten weitere Sicherungstrupps unter schwerer Atemschutztechnik bereit. Stetig gab es Absprachen zwischen dem Wehrleiter Theo Spanner aus Arnsgrün und seinen sächsischen Kollegen sowie dem Ortsbrandmeister. Zusätzlich übernahmen die Pausaer das Ausleuchten des gesamten Areals. Eigentlich hatte Jubold diese Aufgabe den Pöllwitzern zugedacht, denn seit kurzem sind sie im Besitz eines neuen Leuchtturmes. Doch dieser befand sich nicht auf dem Einsatzfahrzeug, mit dem die Kameraden schnellstens nach Bernsgrün kamen. "Eine Praxisübung wird ihnen wohl aber nicht erspart bleiben", resümierte Jubold.
Der Ortsbrandmeister bedankt sich für das Bereitstellen der Lagerhalle und des Teiches beim Geschäftsführer der Bernsgrüner Agrargenossenschaft Oberland, Gerhard Jetschny, und bei Teichbesitzer Rolf Thieme.
Quelle: Heidi Henze, OTZ-Onlineausgabe 2007-10-07
Vor Kraft strotzende Männer-WG holt Sieg2007-07-14 | >>Feuerwehrautoziehen in Daßlitz
"Klar, wir wollen den Sieg", sagt Thomas Schürer von der Langenwetzendorfer Männer-WG am Sonntag vor dem Start des Feuerwehrautoziehens. Zwar hat die illustre Truppe schon einmal an diesem Spaßwettbewerb teilgenommen, aber bisher "nur mit der B- und C-Mannschaft", wie es Schürer nennt. Diesmal sei das A-Team an den Start geschickt worden - und zwar mit einer geschickten Technik. Während andere Teams von Beginn an sehr kraftvoll am Strick zogen, um das 10,8 Tonnen schwere Auto zu bewegen, ließen es die Langenwetzendorfer langsam angehen.
Eine nicht unumstrittene Taktik, die die WGler da fuhren. Aber offenbar wirkungsvoll, denn ihre Rechnung ging auf. Stolze 55,93 Meter zogen sie das Gefährt, ließen damit die Konkurrenz weit hinter sich. Über vier Meter trennte sie vom Zweiplatzierten, der Feuerwehr Wellsdorf mit 51,60 Metern. Auf Platz drei zogen sich die Neugernsdorfer mit 51,45 Metern vor den Zschortaer Kameraden, die mit 51,30 Metern die magische 50-Meter-Marke ebenfalls knacken konnten. Man könnte meinen, die Daßlitzer seien so höfliche Gastgeber - organisiert wurde das Sommerfest von den Daßlitzer Feuerwehrleuten -, dass sie allen anderen Mannschaften den Vortritt lassen wollten. Die "Gentleman-Gastgeber" belegten mit 45,50 Meter den letzten Platz, mussten sich auch noch den Fußballern vom TSV Daßlitz (47,07 Meter) geschlagen geben.
Quelle: OTZ/KG; Onlineausgabe 2007-07-16
Parade historischer Löschfahrzeuge2007-06-02 | >>Feuerwehrtechnik aus drei Jahrhunderten konnte am Sonnabend in Pausa bestaunt werden
Historische Löschfahrzeuge aus drei Jahrhunderten standen am Samstag in Pausa. 32 Wehren aus Sachsen und Thüringen waren zum 10. Feuerwehroldtimertreffen in die Stadt gekommen. 52 Ausstellungsstücke wurden gezeigt.
Vorrangig Spritzen waren zu sehen. Darunter kam die mit 213 Jahren älteste aus Olbernhau. Bei den Fahrzeugen war der Pausaer Opel aus dem Jahr 1926 das älteste Teil. Manch Fahrzeug wird sogar noch für den Dienst genutzt. So der LF/8 "Opel-Blitz" aus dem Jahr 1967 der FF aus Gütterlitz. Neben den Gütterlitzern waren Kameraden mit ihren historischen Fahrzeugen auch aus Braunsdorf, Neustadt/Orla oder Ronneburg gekommen. Einige Wehren trugen bei der Technikvorstellung die zur Inbetriebnahme ihrer historischen Technik getragenen Uniformen.
Die weiteste Anreise bewältigten die Kameraden der FF Steina im Zittauer Land. Sie präsentierten eine "Fischer" Lafettenspritze aus dem Jahr 1924.
Alle Teilnehmer wurden von Pausas Bürgermeister Jonny Ansorge und dem Gemeindewehrleiter Wolfgang Rauh begrüßt und sie erhielten ein Foto mit dem Pausaer Feuerwehr-Opel vor dem Rathaus als Erinnerungsgeschenk. Im Mai 2008 wird das nächste Treffen in Ziegelheim im Altenburger Land organisiert. Die Ziegelheimer zeigten in Pausa schon mal, wie ihre historische Handdruckspritze aus der Zeit um 1900 noch funktioniert. "Wir werden in den kommenden Wochen prüfen, ob wir beim Treffen 2008 unseren Opel oder den S 4000 präsentieren", blickte der Pausaer Wehrleiter Rauh schon mal voraus.
Quelle: Jürgen Stefaniak, OTZ-Onlineausgabe vom 04.06.2007
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