Feuerwehr Zeulenroda-Triebes

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Schreck in der Morgenstunde

2008-01-06 | >>

Wohnungsbrand in Auma

Am 6. Januar 2008 gegen 6.30 Uhr wurden die Aumaer durch das Ertönen der Sirene aus dem Schlaf gerissen. Die Kameraden der Wehren aus Auma, Gütterlitz und Muntscha wurden zu einem Wohnungsbrand in einem Haus Hinter den Höfen gerufen.

Den Bewohnern saß noch Stunden später der Schreck im Nacken. Die Familie wurde durch einen Knall aus dem Schlaf geweckt. Dann machte sich starker Brandgeruch verbunden mit Qualm bemerkbar. Als Ursache dafür wurde schnell ein Brand im Bad und dort im Deckenbereich festgestellt.

Die Wehren waren schnell vor Ort und löschten das glimmende Feuernest. Dabei musste man sehr vorsichtig mit dem Löschwasser umgehen, um nicht durch dessen Einsatz größere Wasserschäden im Haus zu verursachen. Danach wurden die betroffenen Stellen im Deckenbereich freigelegt und die in Mitleidenschaft gezogenen Isolierungen entfernt. Insgesamt 31 Kameraden waren am Sonntag morgen am Brandort eingetroffen, lobte Aumas Wehrführer Peter Fischer. "Sie wurden am Ende gar nicht alle gebraucht, aber die Einsatzbereitschaft der Wehren war vorbildlich", schätzte Aumas Bürgermeister Gernot Purkart ein, der sich vor Ort einfand und um die betroffene Familie kümmerte.

Erste Hilfe gab es für die Geschädigten auch durch die Nachbarn. Die stellten nicht nur ihr Bad zur Verfügung, sondern versorgten die Familie auch erst einmal mit dem Nötigsten. Am Morgen trafen dann auch die Brandermittler der Polizeidirektion Gera ein, um nach den Ursachen des Brandausbruchs zu suchen. Die Familie hatte letztendlich noch Glück im Unglück. Neben dem in Mitleidenschaft gezogenen Bad nebst Decken und Schäden in den angrenzenden Räumen und mehreren Tausend Euro Sachschaden gab es in Sachen Gesundheit keine Schäden.

Zum Einsatz kam auch die Stützpunktfeuerwehr Zeulenroda. Sie konnte auf Grund der Lage jedoch bereits bei der Anfahrt den Einsatz abbrechen.

Quelle: Bearbeitet von Webmaster Nico Pelz; Originalfassung von Karsten Schoß OTZ-Onlineausgabe vom 06.01.2008.

Feuer zerstört Stroh-Bergeraum

2008-01-01 | >>

Feuerwehren gelingt es, Stallgebäude mit über 100 Tieren vor Flammen zu schützen

Der Neujahrsmorgen war für die Cossengrüner sehr kurz, denn bereits gegen 4.20 Uhr weckte die heulende Sirene die Einwohner und vor allem die Feuerwehrleute der Gemeinde und der Umgebung. Hell loderten die Flammen über der Anlage der Agrargenossenschaft Syrau im Ort.

Nur wenige Minuten später rückten nach und nach die Feuerwehren aus Cossengrün, Elsterberg, Schönbach, Coschütz und Greiz an. Die Syrauer kamen mit der großen Drehleiter zur Brandbekämpfung. Schnell wurden die ersten Angriffe auf das riesige Feuer im Stroh-Bergeraum ausgeführt, die Wasserzufuhr über ein Schlauchsystem aus dem Cossengrüner Teich gesichert. Immerhin standen nicht weniger als rund 700 Ballen Stroh in Flammen. Wichtigste Aufgabe war, das riesige Feuer, das bereits den Dachbereich zerstört hatte, so unter Kontrolle zu bekommen, dass die sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen Stallungen, in denen über 100 Kühe mit Jungtieren standen, zu sichern.

Dank des aufopferungsvollen Einsatzes der Feuerwehrleute gelang dies auch, alle Tiere blieben unversehrt, ebenso kamen keine Menschen zu Schaden. Glücklicherweise war relative Windstille angesagt, nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn sich die hochwirbelnden brennenden Strohstücke über der Ortschaft verteilt hätten.

Nachdem die Flammen gelöscht waren, schwelten die vielen Strohballen weiter und mussten in mühevoller Arbeit Stück für Stück mit Hilfe von Baggern unter Kontrolle der Feuerwehrleute aus dem zerstörten Bergeraum unter großen Anstrengungen geholt und auf ein freies Feld zum weiteren Ablöschen gefahren werden.

Die Brandursache konnte bis zum gestrigen Redaktionsschluss noch nicht in Erfahrung gebracht werden. Es wird aber vermutet, dass eine Silvesterrakete der Auslöser gewesen sein könnte.

Quelle: Christian Freund; OTZ-Onlineausgabe vom 01.01.2008

Brand in Landgenossenschaft

2007-12-05 | >>

Strohballen in Flammen; 250 Bullen und 1500 Tonnen Weizen zeitweise in Gefahr

Das Übergreifen eines Brandes von riesigen Strohballen auf 1500 Tonnen gelagerten Weizen und 250 Bullen musste am Mittwochabend, den 5.12.2007, beim Feueralarm in Dittersdorf befürchtet werden. Die Gefahr war jedoch recht schnell gebannt.

Neben der Schleizer und der Dittersdorfer Feuerwehr waren auch Kameraden aus anderen Dörfern der Region im Einsatz. Sie demonstrierten nicht nur das gewohnte und oft trainierte Miteinander, sondern auch ein beeindruckend funktionierendes Zusammenspiel mit den Mitarbeitern der Landgenossenschaft. Während diese mit schwerem Gerät Strohballen zum Löschen auseinanderzogen bzw. qualmende Ballen zum Abtransport verluden, gaben ihnen die Feuerwehrleute "Schützenhilfe" mit Wasserstrahlen.

Die Schleizer Kameraden setzten ihre Drehleiter ein, um die Schichten der Ballen von oben her zu löschen. Diese waren bis unmittelbar unter das Vordach gestapelt, während im Innern der Halle das Getreide lagert. Der Stall der Bullen schließt sich unmittelbar an. Die Tiere blieben darin aber sogar ruhig, da der Qualm lediglich unter die Decke des Stalls gezogen war und die Betriebsamkeit draußen sich offenbar nicht auf sie übertrug.

Das Gelände mit den Landwirtschaftshallen, punktuell taghell erleuchtet mit Scheinwerfern, illuminiert von den Leuchten zahlreicher Feuerwehrautos und den Reflexstreifen der Uniformen, war zu einem Schauplatz geworden, der auch Dittersdorfer Einwohner anzog. Wenn nicht der beißende Qualm des verbrannten Strohs gewesen wäre, hätte sogar eine stimmungsvolle Atmosphäre aufkommen können... Viele der Anwesenden machten sich aber natürlich vor allem Sorgen um ihre Hallen, das Getreide und vor allem die Tiere.

Quelle: OTZ von Judith Albig; Ausgabe 2007-12-07 (Druckversion)

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