Feuerwehr Zeulenroda-Triebes

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Diesel aus Lössau in der Wisenta

2009-01-10 | >>

Einsatz von Polizei, Feuerwehr, des Fachdienstes Wasserwirtschaft und Zweckverband

In der Nacht von Freitag auf Sonnabend mussten mehrere Kräfte aus den Bereichen Polizei, Feuerwehr, Wasserbehörde und Zweckverband Wasser/Abwasser nach Lössau ausrücken. Auslöser war eine Mitteilung über starken Dieselgeruch in der Ortslage Lössau sowie deutlich sichtbarer Dieselfluss.

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Lössau und Schleiz begannen die Kanaldeckel der Straßen vom Schnee zu befreien und aufzutauen, um anschließend den Kanal zu begutachten. Nach stundenlanger erfolgloser Suche wurde der Einsatz abgebrochen. Ein nochmaliger Alarm eines Lössauer Bürgers führte die zu einem Kanal, in dem Heizöl entdeckt wurde. Um 4.23 Uhr rückte die Schleizer Feuerwehr erneut aus und taute wieder über mehrere Stunden Kanaldeckel auf. Bei den weiteren Ermittlungen, die sich bis in die Vormittagsstunden des Samstags hinzogen, wurde bekannt, dass auf einem Anwesen in Lössau beim Umfüllen eines Heizölbehälters der Schlauch von der Pumpe abriss und so eine noch unbekannte Menge an Heizöl frei in den Raum gefördert wurde. Nachdem die Pumpe durch den 36-jährigen Benutzer abgestellt wurde, reinigte dieser den Raum mit einem Hochdruckreiniger. Dabei floss das Wasser zusammen mit dem Heizöl durch den Bodenablauf in der Kanalisation, welche in die Wisenta mündet. Die Feuerwehr setzte eine Ölsperre an der Wisenta sowie einen Pfropfen an der möglichen Einlaufstelle.

Ein Entsorgungsunternehmen aus Gera wurde zur Kanalspülung gerufen. Da es wegen des Frostes kein Wasser mitbringen konnte, musste die Feuerwehr Schleiz gegen Mittag erneut anrücken.

Quelle: OTZ/PI/-dre-; OTZ-Onlineausgabe vom 12.012009

Rätsel um Brand im Drei Mädle Haus

2009-01-01 | >>

Neuer Eigentümer seit Mitte Dezember Schönbach

Für mehrere Stunden war gestern Vormittag die B 92 zwischen Elsterberg und Plauen auf Höhe Schönbach für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt. Löscharbeiten am "Drei Mädle Haus" durch die Feuerwehren aus Elsterberg, Cossengrün und Schönbach sowie ein großes Polizeiaufgebot machten die Vollsperrung erforderlich.

Gegen 8 Uhr bemerkte ein PKW- Fahrer den Brand und meldete diesen sofort der Rettungsleitstelle. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Personen kamen nicht zu Schaden, weil sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs offensichtlich niemand in dem Gebäude befand. Wahrscheinlich fand hier bis nach Mitternacht eine Silvesterfeier statt.

Die neuen Eigentümer des Hauses - das Gebäude wurde am 16. Dezember 2008 vom ehemaligen Besitzer nach dessen Angaben an die jetzigen Eigentümer notariell beglaubigt verkauft - würden einen Brandanschlag vermuten, wahrscheinlich sei eine Brandflasche durch das Fenster des ehemaligen Büros geworfen worden, sagte der ehemalige Besitzer und fügte hinzu, dass er vor dem Verkauf des Hauses wie von den Behörden gefordert Brandschutztüren habe einbauen lassen, die jetzt ein weiteres Ausbreiten des Feuers verhindert hätten.

Zwei Hunde und zwei Katzen wurden aus dem Gebäude geborgen, wobei in diesem Zusammenhang durch das Eingreifen der Polizei ein tätlicher Angriff durch eine vermutlich der rechten Szene angehörige Person auf einen Elsterberger Feuerwehrmann verhindert werden konnte.

Wie Personen aus umliegenden Orten berichteten, wurden in den vergangenen Tagen die Fenster im unteren Teil des Gebäudes mit Gittern versehen. Außerdem wurden Teile der Fassade durch ebenfalls Unbekannte mit Graffiti verschmiert.

"Hinsichtlich der Brandursache wird in alle Richtungen ermittelt", erklärten Polizeiinspektion Greiz und Kriminalpolizei Gera gestern in einer Pressemitteilung. Dieser Tatsache war sicherlich auch der Einsatz eines Fährtenhundes geschuldet.

Quelle: OTZ/Frd; OTZ-Onlineausgabe vom 01.01.2009

Aumaer üben Personen-Rettung

2008-08-22 | >>

Im Triebeser Steinbruch praktischer Unterricht durch die Tauchergruppe aus Zeulenroda

Die Handhabung eines Schlauchbootes mag zwar recht einfach erscheinen; wenn man aber von diesem aus Personen aus dem Wasser retten muss, dann wird es schon schwieriger.

Die Aumaer Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr sind seit dem vergangenen Jahr im Besitz eines solchen Schlauchbootes. Wegen zahlreicher Überschwemmungen des eigentlichen recht ruhig dahin plätschernden Aumabaches in den vergangenen Jahren machte sich eine solche Anschaffung für die Aumaer Kameraden unentbehrlich. Erst im Februar wurden sie wieder wegen Überschwemmungen zu Hilfe gerufen.

Fachmännische Anleitung, Technik und der richtige Einsatz der eigenen Kräfte bei der Rettung von Personen aus dem Wasser erfuhren die Aumaer Feuerwehrleute am Freitagabend im Triebeser Steinbruch. Die Mitglieder der Tauchergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Zeulenroda gaben dabei Unterstützung. Den theoretischen Übungen folgte der praktische Teil, an dem auch zwei Kameradinnen aus Auma teilnahmen. Insgesamt ließen sich 15 Aumaer Feuerwehrleute schulen.

Nach dem Unterricht absolvierten dann die 12 Mitglieder der Tauchergruppe eine Nachtausbildung. Für die Taucher ging es darum, in der Tiefe gesetzte Punkte innerhalb eines Gebietes zu finden. Das klare Wasser sei zwar für die Übung vorteilhaft, doch waren die Taucher lediglich auf künstliche Lichtpunkte angewiesen. Das erhöht den Schwierigkeitsgrad dieser Übung beträchtlich, erläutert Klaus Zipfel, Chef der Tauchergruppe.

OTZ/H.Henze; Onlineausgabe vom 25.08.2008

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