Seite: | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | Feuerwehrübung im Weißendorfer Schloss2006-05-30 | >>Elf Minuten nach Alarmierung Verletzte versorgt und angenommener Brand gelöscht
Montagabend, 19.15 Uhr: In Weißendorf ertönt die Sirene. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr werden zu einem Entstehungsbrand im Schloss gerufen.
Fünf Minuten später stehen die 12 Feuerwehrleute der Weißendorfer Wehr vor dem Gebäude und erfahren vom Einsatzleiter Frank Schreiber, dass zwei Kinder vermisst werden. Im Haus befindet sich neben Wohnungen auch das Domizil der Kindertagesstätte "Die Schlossgeister".
Nach vier Minuten wurde die 13-jährige Sarah gefunden und kurze Zeit später konnten die Kameraden auch die 12-jährige Laura bergen. Bei beiden Kindern wurde ein Verletzung angenommen. Währenddessen kümmerten sich die Feuerwehrleute um das Löschen des Brandes. Dafür war eine Wegeleitung vom Dorfteich bis zum Schloss aufzubauen. Bereits um 19.30 Uhr vermeldeten die Kameraden, dass der Entstehungsbrand unter Kontrolle ist und gelöscht werden konnte. Ortsbrandmeister Ralf Zschäck stellte den Kameraden ein gutes Zeugnis aus. Sie hätten schnell und durchdacht gehandelt, dankte er ihnen für die Einsatzbereitschaft.
Um die verletzten Kinder kümmerte sich Passant Dirk Eckstein aus dem Ort. Er hatte zusammen mit seiner Familie die Feuerwehrübung verfolgt und wurde nun von den Kameraden um Hilfe gebeten. Ein Erste Hilfe-Ausbildung hatte er absolviert und so konnte er während der Übung gleich noch seine Kenntnisse auffrischen. Er versorgte die angenommenen offenen Wunden der beiden Kinder.
Quelle: Onlineausgabe der OTZ, von H. Henze, Ausgabe 2006-05-30
Gleich zwei schwere Unfälle bei Hohenölsen2006-02-17 | >>Freitag Crash mit drei Schwerverletzten - einen Tag danach krachte es erneut
Ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Freitag kurz vor 19 Uhr auf der Bundesstraße 92 in Höhe Gewerbegebiet Hohenölsen. Am Unfallort bot sich den herbei gerufenen Kameraden der Feuerwehr aus Hohenleuben, die als erste am Unfallort eintrafen, ein Bild der Verwüstung. Zwei jeweils im Frontbereich total zertrümmerte Fahrzeuge versperrten die Straße und lagen zum Teil im Straßengraben. Den Verunfallten war es trotz der Schwere ihrer Verletzungen gelungen, sich selbst aus dem Pkw zu befreien. Die Floriansjünger leisteten bis zum Eintreffen der Rettungsfahrzeuge und des Notarztes Erste Hilfe, sicherten die Unfallstelle, leuchteten sie aus und beseitigten auslaufendes Öl und Benzin, war vom Hohenleubener Einsatzleiter Marco Nessel zu erfahren. Zeitgleich wurden auch die Kameraden der Hohenölsener Wehr alarmiert, Die Beamten der Polizeiinspektion stellten fest, dass ein Mitsubishi (Totalschaden mit cirka 7000 Euro) aus Richtung Weida kommend, in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit einem aus Richtung Hohenölsen kommenden VW (Totalschaden mit cirka 3500 Euro), frontal zusammen gestoßen war.
Der 38-jährige Fahrer des Mitsubishi aus dem Raum Dresden und die beiden Insassen des VW wurden schwer verletzt und mussten zur Weiterbehandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Warum der PKW Mitsubishi auf die Gegenfahrbahn kam, kann zurzeit noch nicht gesagt werden. Eine Befragung der beteiligten Personen war noch nicht möglich.
Nur wenige Kilometer entfernt krachte es dann bereits gestern wieder. Dabei kam es zu einem Doppelunfall - da sich die Fahrzeuge nicht berührten, wird dies durch die Polizei als zwei Unfälle betrachtet- mit vier Verletzten. Im Bereich zwischen dem Salzhäusel bei Hohenölsen und der Torheit gerieten ein Mazda und ein Seat nach einer Linkskurve nach rechts auf die Bankette, schleuderten auf die andere Fahrbahnseite und stürzten einen Abhang hinunter. Dabei überschlugen sich die Fahrzeuge mehrmals und es entstand Totalschaden. Vor Ort waren zwei Notärzte, drei Rettungswagen mit Besatzung und erneut die Kameraden der Hohenleubener Feuerwehr. Zur genauen Ursache war noch nichts zu erfahren.
Quelle: OTZ/KS www.otz.de vom 19.02.2006
Gefährliche Eisschicht auf zugiger Anhöhe2005-12-20 | >>Lupo schleudert frontal gegen Baum
Auf sichtlich glatter Fahrbahn geriet am gestrigen Nachmittag um 14.55 Uhr die Fahrerin eines roten VW Lupo kurz nach Auma ausgangs einer Rechtskurve ins Schleudern, kam links von der Straße ab, streifte mit der linken Auto-Seite einen Baum und prallte dann mit großer Wucht frontal gegen den nächsten Baum.
Die Fahrerin wurde dabei schwer verletzt, dann unverzüglich von der herbei geeilten Aumaer Wehr aus dem zertrümmerten Auto geborgen sowie im Rettungsdienst und Notarzt medizinisch versorgt. Unweit des Gewerbegebietes am Aumaer Ortsausgang Richtung Zeulenroda hatte die 20-jährige Zeulenrodaerin kurz nach dem Abzweig zum Wendischen Dorf offensichtlich die brisante Situation auf der zugigen Anhöhe unterschätzt. Bei leichtem Schneegestöber und stetigem eisigem Seitenwind war hier die Fahrbahn mit Schneegriesel, Matsch und stellenweise einer Eisschicht bedeckt. Ein verhängnisvoller Mix, dem man nur mit vorsichtig tastender Fahrweise gerecht werden kann.
Der Schaden am Lupo wurde von der Polizei vor Ort mit 5000 Euro geschätzt. Kameraden der Aumaer Wehr regulierten den anschwellenden Feierabend-Verkehr an der Unfallstelle vorbei.
Quelle: OTZ/Putzmann; Ausgabe 2005-12-20
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