Seite: | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | Feuerwehrmannschaften im flotten Wettstreit2006-07-15 | >>Bernsgrüner Wehr als Gastgeber
Beim 2. Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr und des Feuerwehrvereins Bernsgrün am vergangenen Samstag standen zweifellos die feucht-fröhlichen Wettkämpfe im Mittelpunkt. Nicht nur nahmen fünf Jugendmannschaften aus Cossengrün, Pöllwitz, Triebes und zwei Teams aus Bernsgrün teil. Auch neun Mannschaften (Männer und Frauen gemischt) aus Arnsgrün, Cossengrün, Hohndorf, Pöllwitz, Triebes, aus dem sächsischen Pausa und Fröbersgrün sowie zwei Gastgeber-Teams kämpften ebenfalls um jede Sekunde. Jede Mannschaft bestand aus fünf Kameradinnen und Kameraden, die auf fünf Stationen ihr Wissen, Können und vor allem ihre Schnelligkeit unter Beweis stellen konnten.
Nach Anschnallen der Koppel und Aufsetzen der Helme galt es, an der TS 8 die Wasser führenden Armaturen vollständig anzubringen. Danach mussten vier verschiedene Knoten gebunden werden, bevor es zum Schlauchaus- und aufrollen ging. Bei der letzten Station erwischte es einige Kameraden ziemlich kalt und nass: Mit verbundenen Augen musste ein Kamerad mittels Wasser aus der Kübelspritze Flaschen von einem Tisch spritzen. Dabei saßen links und rechts des Tisches je zwei Kameraden, die die richtige Richtung vorgeben mussten. Sehr zur Freude aller Anwesenden verfehlten doch einige anfangs die Flaschen und erwischten dafür ihre Mitstreiter neben dem Tisch. Bestraft wurden übrigens alle Fehler in den einzelnen Stationen mit Strafsekunden.
Bei den Jugendmannschaften siegten am Ende die Triebeser in 4,11 Minuten vor Pöllwitz (6,21 Minuten) und Bernsgrün I (6,32 Minuten). Im Wettkampf der gemischten Mannschaften waren die Pausaer mit 3,34 Minuten eine Sekunde schneller als die gastgebenden Bernsgrüner (3,35 min) und die Hohndorfer (4,39 min).
Eine besondere Gaudi war der originelle Auftritt der Cossengrüner Männer als Frauenmannschaft mit Perücken, "Holz vor der Hütten" und Röcken. Trotz der Kostümierung konnten sie noch den vierten Platz erringen. Während die Sieger der Jugendteams mit Pokalen geehrt wurden, gab es bei den Männern und Frauen als Preise einen Hasen, ein Bierfass und Sekt.
Bernsgrüns Wehrführer Carsten Fröb wertete im Beisein von Ortsbrandmeister Steffen Jubold den Tag positiv aus. "Allen teilnehmenden Mannschaften hat es gefallen und Spaß gemacht. Unser Dank geht an alle Stammgäste, die immer zu unseren Veranstaltungen der FFw kommen, sowie allen fleißigen Helfern und natürlich den Gastwehren", so Fröb abschließend.
Quelle: OTZ-Onlineausgabe; von Gabriele Wetzel; 2006-07-17
Können bewiesen beim Löschen und Kochen2006-06-11 | >>Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr wollen 2007 erneut die Brotsuppe ehren
Wer die Brotsuppe auf dem ersten Brotsuppenfest in Naitschau nicht gekostet hat, der hat ehrlich etwas verpasst. Gut vierzig Liter von dem deftigen Schmaus wurden von den Gästen verzehrt. Der Knüller war der Sonnabendabend. Da gingen allein 30 Liter Brotsuppe über den Tresen. "Wahrscheinlich war dann der Sonntagnachmittag etwas zu warm", schätzte Gunter Horlbeck von der Freiwilligen Feuerwehr Naitschau ein.
Der Verein der Feuerwehr organisierte gemeinsam mit den Kameraden das erste und nach deren Recherchen wohl auch einzige Brotsuppenfest in Deutschland. Wochen vorher wurden Brotsuppenrezepte getestet und verkostet. Zig verschiedene Varianten probierten die Kameraden und entschieden sich schließlich für die Geflügel-Brotsuppe. Über dem offenen Feuer wurde sie heiß gemacht. Aber auch eine süße Kreation mit Zwieback und Schokoladenpudding war im Angebot.
Am Sonnabendabend und auch am Sonntagnachmittag war zeitweise kaum noch ein freier Platz im Areal der Feuerwehr. Der Kreisjugendring Greiz hatte für die jüngsten Gäste viele Angebote parat und als die Kameraden dann ihr Hochdrucklöschgerät während eines inszenierten Autobrandes zum Einsatz brachten, gab es einen extra Applaus der Gäste. Das Hochdrucklöschgerät wurde nach dem Kauf durch die Kameraden vor gut einem Jahr zum ersten Mal in Aktion präsentiert. Mit einem Druck von 250 Bar können die Kameraden Wasser oder Schaum zum Einsatz bringen, wodurch eine hohe Effizienz gewährleistet sei, so Gruppenführer Thomas Strauß.
Sehr zufrieden waren die Organisatoren mit dem Festverlauf und sind sich auf alle Fälle einig: Im kommenden Jahr wird es ein zweites Brotsuppenfest in Naitschau geben.
Quelle: www.otz.de; von H.Henze; Ausgabe 2006-06-12
Erfolgreicher Feuerwehrgrundkurs2006-06-03 | >>Lehrgang im Vogtländischen Oberland wurde in Eigenregie durchgeführt
Der erste Feuerwehrgrundlehrgang wurde im Vogtländichen Oberland erfolgreich beendet. In der Zeit vom 18. März bis zum 20. Mai jeweils mittwochs und samstags trafen sich Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Vogtländisches Oberland, um zu lernen.
Zwölf Kameradinnen und Kameraden aus Arnsgrün (Kevin Harnisch, Peter Walther, Andreas Stiller), Cossengrün (Konstantin Richter, Bernd Sachs), Pansdorf (Sandro Wengler), Tremnitz (Frank Vogel) und Pöllwitz (Nadine Pötschner, Christian Lenzner, Frank Hänold, Sebastian Hupfer, Andy Dietzel) nahmen daran teil.
Dank Bernsgrüns Wehrführer Carsten Fröb konnte dieser Lehrgang in eigener Regie durchgeführt werden. Fröb absolvierte dazu auf der Feuerwehrschule die entsprechende Ausbildung für den Feuerwehrgrundlehrgang eins und zwei sowie als Truppführer. Die theoretische und praktische Ausbildung wurde genau auf die vorhandene Technik der Gemeinde ausgerichtet.
Ausbilder Carsten Fröb lobte die gute Disziplin und Mitarbeit aller Teilnehmer während des Lehrgangs. Er dankte auch den Bernsgrüner Ausbildungshelfern Uwe Günther, Sven Weiland und Walter Ott sowie für die Erste Hilfe Erik Kittelmann aus Arnsgrün. Die Abnahme der theoritischen Prüfung nahm Kamerad Peter Lindner, Kreisbrandmeister aus Greiz vor. Nach der Prüfung gab es schließlich durch Ortsbrandmeister Steffen Jubold als Dankeschön und Anerkennung Rostbratwürste für alle.
Quelle: Wetzel, Printausgabe OTZ vom 3. Juni 2006
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