Zu einem Schuppenbrand wurde die Freiwillige Feuerwehr Zeulenroda am gestrigen Freitag (31.07.2009) gegen 12.15 Uhr in den Zeulenrodaer Kapellenweg gerufen. Ein Bürger hatte versucht, mit einer Gasflasche das Unkraut hinter einem Blechschuppen zu vernichten. Durch die dabei entstandene starke Hitzewelle entwickelte sich am 1,50 mal 1,50 Meter großen Blechschuppen, der mit Arbeitsgeräten gefüllt war, ein Schwelbrand. Die Feuerwehr war mit zwei Einsatzfahrzeugen vor Ort. Der Sachschaden beläuft sich nach Angaben der Feuerwehr auf rund 200 Euro.
Quelle: OTZ-Onlineausgabe vom 31.07.2009
Gestern gegen 16 Uhr rückten Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst ans Ufer der Talsperre Zeulenroda aus. Unweit des Strandbades Zeulenroda war eine Frauenleiche im Wasser gefunden worden. Alles deute auf einen Suizid hin, eine Straftat könne ausgeschlossen werden, hieß es am Abend von der Polizeidirektion Gera.
Erst gegen 14 Uhr war bei der Polizei eine Vermisstenanzeige aufgegeben worden. Die Beamten hatten bereits einen Fährtenhund angefordert, als zwei Stunden später die Fundmeldung von einem Bürger einging. Bei den Ermittlungen bestätigte sich, dass es sich um die gesuchte 55-Jährige aus Zeulenroda handelte. Auch ein Abschiedsbrief soll vorliegen.
Quelle: OTZ/St.B.; OTZ-Onlineausgabe vom 19.03.2009
Wegen eines technischen Defektes trat gestern Mittag aus einem Tanklastzug in Zeulenroda eine unbekannte Menge Dieselkraftstoff aus und gelangte in den Triebesbach. Stadtbrandmeister Frank Tschochner ging am Nachmittag davon aus, dass nicht mehr als 100 Liter den Weg in den Vorfluter nahmen.
Der defekte Lkw stand auf dem Gelände der Kosmetik-Firma Epicos in der Unteren Haardt Zeulenroda. Über die Oberflächenentwässerung des Geländes gelangte der Kraftstoff in die Triebes. Um 11.41 Uhr wurde die Feuerwehr Zeulenroda alarmiert, die um 12.04 Uhr noch die Triebeser Kameraden als Unterstützung anforderte.
Nach Besichtigung des Havarieortes in Zeulenroda errichteten die Kameraden in Triebes zwei Ölsperren zwischen dem Gewerbegebiet Triebesgrund und dem Anger. In einem Abstand von schätzungsweise 40 Metern sollten die vliesartigen Textilschwimmkörper den Kraftstoff aufnehmen und binden. "Es kamen geringe Mengen an", so Frank Tschochner nach dem Einsatzende gegen 15 Uhr. Auch nach dem Abzug der insgesamt rund 20 Kameraden mit sechs Fahrzeugen wurde eine Ölsperre zur Sicherheit noch im Triebesbach belassen. Weitere Kontrollen folgten.
In Zusammenarbeit mit der Unteren Wasserbehörde und der Talsperrenmeisterei legte man zusätzliche Maßnahmen fest. So wurde eine Spezialfirma damit beauftragt, die betreffende Oberfläche und die Kanaleinläufe bei Epicos zu reinigen.
"Die Kosten des Einsatzes werden wohl dem Fahrzeughalter des verursachenden LKW in Rechnung gestellt", sagte der Stadtbrandmeister.
Quelle: OTZ/St.B.; Onlineausgabe 2009-02-23