Feuerwehr Zeulenroda-Triebes

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Xynthia beschäftigt Einsatzkräfte

2010-02-28 | >>

Sturmtief hinterlässt Spuren; Umgestürzte Bäume blockieren Straßen und Schienen

Montagvormittag, 9.45 Uhr. Sturmtief Xynthia hat sich verzogen. Peter Fischer, Bauhofleiter der Verwaltungsgemeinschaft Auma-Weidatal, und Zivi Andreas Kreutzer sind auf dem Weg nach Göhren-Döhlen, wollen dort nach dem Rechten sehen. Die Straße soll überspült sein.

Das Duo nutzt die Gelegenheit und schiebt eine Kontrollfahrt über Braunsdorf/Tischendorf ein. Es geht von Auma aus über die B 2 Richtung Norden. Dann, kurz nach dem Aumaer Sportplatz, tritt Andreas Kreutzer auf die Bremse des VW-Pritschenfahrzeugs, denn er hat am Straßenrand etwas entdeckt: eine umgestürzte Fichte, die bedrohlich nah an der stark frequentierten Fahrbahn liegt. Ihre Krone hat sich im Fallen in einer Telefonleitung verhakt und das Kabel dadurch kräftig "nachgespannt".

Die Bauhofleute wenden und holen die Motorsäge heraus. Ein paar Minuten später ist der Sturmschaden behoben und die Leitung hängt wieder frei in der üblichen Höhe. Keineswegs der einzige derartige Fall. Xynthia hatte in der Nacht zum Montag noch an etlichen anderen Stellen Spuren hinterlassen. Die größten Einschränkungen gab es auf der Bahnlinie zwischen Pöllwitz und Mehltheuer, die drei Stunden gesperrt werden musste. Einen Baum auf dem Gleis nannte Änne Kliem, Kommunikationsleiterin der Deutschen Bahn AG Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, als Ursache. Zwei Züge fielen aus, einer aus Richtung Gera kommend hatte 44 Minuten Verspätung, und bei sieben Zügen lagen die Verspätungen im einstelligen Minutenbereich.

Am Sonntagabend gegen 20.45 Uhr musste die Aumaer Feuerwehr bereits auf die B 2. Kurz vor Muntscha war ein Baum auf eine Überlandleitung gekracht. Er konnte nur mit "Amtshilfe" durch die Zeulenrodaer Drehleiter entfernt werden. Etwa zur gleichen Zeit - deshalb teilte sich die Einsatztruppe - lief über die Rettungsleitstelle Gera eine Meldung aus dem Bereich Wenigenauma ein. Dort war ebenfalls ein Baum umgestürzt und lag nun mit der Krone auf der Landesstraße. Gegen 22 Uhr war der Einsatz abgeschlossen, berichtet Peter Fischer, der auch Aumaer Stadtbrandmeister ist und in dieser Funktion schon am Sonntagnachmittag im Aumaer Zentrum auf Achse war. Teile der Dacheindeckung eines leerstehenden Hauses hatten sich gelöst. "Bretter mit Nägeln drin", erklärt Fischer die Notwendigkeit, schnell zu handeln.

Die Polizeiinspektion Greiz berichtete gestern von insgesamt 15 Einsätzen im gesamten Landkreis, die vor allem im Umkreis von Zeulenroda-Triebes, Langenwolschendorf und Läwitz wegen umgestürzter Bäume notwendig wurden. "Als absolutes Glück" bezeichnet der Zeulenroda-Triebeser Stadtbrandmeister Frank Tschochner die eher geringen Auswirkungen für die Stadtregion. Die Stützpunktwehr wurde neben dem Muntschaer Einsatz nur noch ein weiteres Mal zu einer Hilfeleistung gerufen. Am Sonntagabend gegen 20.32 Uhr ging es gemeinsam mit den Läwitzer Kameraden auf die Ortsverbindungsstraße in Richtung Langenwolschendorf, um einen umgestürzten Baum wegzuräumen.

Auch im Vogtländischen Oberland hat das Sturmtief seine Spuren hinterlassen. Wie Ortsbrandmeister Steffen Jubold mitteilte, musste die Feuerwehr am Sonntagabend ab etwa 19.30 Uhr insgesamt drei Mal ausrücken. Betroffen waren zwei Straßen bei Pöllwitz, einmal Richtung Dobia und einmal Richtung Stern. In beiden Fällen war die Fahrbahn komplett von umgestürzten Bäumen blockiert. Auch auf der B 92 bei Schönbach musste die Feuerwehr eine Fahrbahnseite aufgrund eines umgestürzten Baumes beräumen. "Wir haben die Bäume zugeschnitten und das Holz am Straßenrand gestapelt", sagt Steffen Jubold. Der Forstbetrieb werde sich um die weitere Verarbeitung kümmern.Die eher geringen Auswirkungen im Stadtgebiet waren ein absolutes Glück, so Frank Tschochner, Stadtbrand- meister Zeulenroda-Triebes.

Ein Bericht von Heidi Henze, Ute Flamich und Steffen Beikirch; OTZ-Onlineausgabe 2010-03-01.

Schneeschieber auf dem Dach

2010-01-10 | >>

Stützpunktfeuerwehr Zeulenroda beräumt wiederholt Rötlein-Turnhalle, vorsorglich

20100110_02 Feuerwehr Zeulenroda-TriebesSchneeschippen ist was für Männer. Keine traurige Miene entdeckte man gestern, als die Stützpunktfeuerwehr zu einem Sondereinsatz gerufen wurde. Obwohl Sonntagnachmittag und weder Leib noch Leben in Gefahr war, hatten die Kameraden sichtlich Freude an dem Job. Die Aufgabenstellung: das Dach der Rötlein-Turnhalle von der Schneelast befreien.

"Eine reine Vorsichtsmaßnahme", sagte Hausmeister Frank Bastigkeit. Er war schon am Freitag vom Bauamt gebeten worden, in Bereitschaft zu bleiben, falls Schneetief "Daisy" tatsächlich mit aller Macht zuschlagen sollte. Gestern Mittag dann bat der Bürgermeister die Feuerwehr darum, aktiv zu werden, damit der Unterricht heute wieder ohne Einschränkungen starten kann.

Bereits vor knapp vier Jahren - im März 2006 - hatte es einen solchen Einsatz gegeben. Wenige Wochen nach dem Einsturz der Eissporthalle in Bad Reichenhall ließ die Stadtverwaltung das Tonnendach mit den beiden angrenzenden Flachdächern leeren. Auch ein Statik-Gutachten sei gemacht worden, erzählte der Hausmeister. Mit dem Ergebnis, dass die Tragkraft voll vorhanden sei. Damit die Konstruktion dennoch nicht an ihre Grenzen stößt, wurden gestern die bis zu 20 Zentimeter Schnee abgeschaufelt.

Die Schwierigkeit sei, dass die beiden Flachdächer, die hinter einer Attika verborgen sind, eine Innenneigung haben. An den Ausläufern des Tonnendaches rutscht und läuft folglich alles zusammen. Dort befinde sich auch die Innenentwässerung, erklärte Bastigkeit. Bei einem Test gestern stand er an dieser Stelle bis über die Knie im Schnee.

14 Uhr begannen 17 Kameraden unter Leitung von Stadtbrandmeister Frank Tschochner die Arbeit auf der rund 700 Quadratmeter großen Dachfläche. Zwischendurch gab´s auf dem Hof Pausengetränke. Kaffee, Tee und Schulmilch hatte Frank Bastigkeit aufgetischt. "Zum Teil sponsored by Hausmeister", flachste er.

Noch während die Kameraden schippten, ging beim Stadtbrandmeister ein Notruf für die Feuerwehr Triebes ein. Sie wurde an den Fronweg gerufen, wo ein Rettungsfahrzeug im Schnee stecken geblieben war. Ein geländegängiges Fahrzeug forderte die Rettungsleitstelle an. "Solche Einsätze gibt es öfter", so Frank Tschochner.

Quelle: Steffen Beikirch, OTZ-Onlineausgabe vom 10.01.2010

Bilder von der insatzstelle:

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Badegäste evakuiert wegen Fehlalarm

2009-08-24 | >>

Martinshörner hallten gestern Vormittag durch Zeulenroda. Die Feuerwehr eilte zur Badewelt Waikiki. Dort hatte um 10.14 Uhr die Brandmeldeanlage angeschlagen. Wie sich herausstellen sollte, handelte es sich jedoch um einen Fehlalarm. Die Zeulenrodaer Stützpunktfeuerwehr war mit elf Kameraden und vier Fahrzeugen ausgerückt.

Das Badpersonal hatte bereits vorsorglich Gäste aus dem Objekt evakuiert, wie es der Maßnahmeplan für solche Fälle vorsieht.

Quelle: OTZ/St.B.; Onlineausgabe 24.08.2009

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