Feuerwehr Zeulenroda-Triebes

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Zur Tatzeit betrunkene Brandstifterin in Gera verurteilt

2011-03-24 | >>

Wegen versuchter schwerer Brandstiftung in zwei Fällen wurde am Donnerstag vor dem Geraer Amtsgericht eine 54-jährige Zeulenrodaerin zu einer Freiheitstrafe von einem Jahr und zwei Monaten, ausgesetzt auf drei Jahre Bewährung, verurteilt. Die Frau hatte im Januar 2005 in einem Zeulenrodaer Mietshaus vor ihrer Wohnungstür zuächst Zeitungen angezündet.

Als ein Bewohner das Papier schnell nach draußen bringen konnte, reagierte sie nicht etwa erleichtert, sondern verärgert, stieg in den Keller und zündete mit Spiritus dort liegenden Müll an.

Unrat und alte Möbelstücke gerieten in Brand, die Flammen griffen auf Versorgungsleitungen und die Elektroverteilung über. Mehrere Bewohner mussten wegen starker Rauchentwicklung evakuiert werden, teils über eine Drehleiter.

Die Frau war damals völlig betrunken, das Gericht ging am Donnerstag von über zwei Promille aus. Da sie jedoch eine gewohnheitsmäßige Trinkerin war, wurde ihr im Prozess keine verminderte Schuldunfähigkeit angerechnet. Als positiv angezählt wurde der Frau aber, dass sie inzwischen eine positive Entwicklung genommen habe. Sie soll in den zurückliegenden fünf Jahren trocken geblieben sein und wieder arbeiten.

Neben der Bewährungsstrafe wird die Zeulenrodaerin 60 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten und 200 Euro an die Freiwillige Feuerwehr zahlen müssen.

Quelle: OTZ-Onlineausgabe vom 24.03.2011

Weitere Informationen:

Den Bericht zum Einsatz der Feuerwehr, der mit dem Prozess in Verbindung steht lesen Sie hier.

Brand in gut 30 Minuten gelöscht

2011-03-24 | >>

Zeulenrodaer Stützpunktfueerwehr übt im ehemaligen Reitstall wiederholt den Ernstfall

Starker Qualm und Flammen drangen am Donnerstag aus dem ehemaligen Reitstall auf dem Gelände der früheren Eckardtsbrauerrei. Um 18 Uhr alarmierte die Geraer Rettungsleitstelle die Feuerwehr Zeulenroda. "Starke Rauchentwicklung zwischen Otto-Grotewohl-Ring und Wildgehege", lautete der Einsatzbefehl.

Dach war dies kein Ernstfall, sondern eine Übung der Feuerwehr, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt. Geübt wurde in einem leerstehenden, für den Abriss vorgesehenen Gebäude. Zuvor hatten Stadtbrandmeister Frank Tschochner und Klaus-Dieter Richter den Einsatzort vorbereitet. Bewusst sei bei der Alarmierung der exakte Einsatzort nicht verraten worden, um die Aufmerksamkeit der Feuerwehrleute schon bei der Anfahrt mehr zu schulen, erklärte Tschochner.

Der Einsatz sei wie im Bilderbuch abgelaufen: 18:03 Uhr waren die ersten drei Einsatzfahrzeuge unterwegs, 18:20 Uhr war die Feuerwehr Zeulenroda mit 20 Kameraden und sechs Fahrzeugen vor Ort. "Und damit mit einem ausreichenden Kräfte- und Mittelansatz zu Bewältigung der Situation", berichtete Tschochner. Zu dem Zeitpunkt war der Brand schon unter Kontrolle. 18:40 Uhr war er gelöscht.

Der Stadtbrandmeister lobte die hohe Einsatzbereitschaft und das fachliche und taktische Geschick der Kameraden: "Die Leistung zeigt, dass die Feuerwehr Zeulenroda eine leistungsfähige, hoch motivierte Wehr ist und, dass sich jeder auf unsere Feuerwehr verlassen kann."

Quelle: OTZ-Printaufgabe vom 26.03.2011; Bildmaterial: Sabine Matthes und Nico Pelz.

Der Einsatz sei wie im Bilderbuch abgelaufen: 18:03 Uhr waren die ersten drei Einsatzfahrzeuge unterwegs, 18:20 Uhr war die Feuerwehr Zeulenroda mit 20 Kameraden und sechs Fahrzeugen vor Ort. "Und damit mit einem ausreichenden Kräfte- und Mittelansatz zu Bewätligung der Situation", berichtete Tschochner. Zu dem Zeipunkt war der Brand schon unter Kontrolle. 18:40 Uhr war er gelöscht.

Der Stadtbrandmeister lobte die hohe Einsatzbereitschaft und das fachliche und taktische Geschick der Kameraden: "Die Leistung zeigt, dass die Feuerwehr Zeulenroda eine leistungsfähige, hoch motivierte Wehr ist und, dass sich jeder auf unsere Feuerwehr verlassen kann."

Quelle: OTZ-Printaufgabe vom 26.03.2011; Bildmaterial: Sabine Matthes und Nico Pelz.

Transporter brennt in Zeulenroda aus

2011-01-02 | >>

Die Feierlichkeiten zum Jahreswechsel haben Polizei und Feuerwehr einen vergleichsweise ruhigen Dienst beschert.

Im Bereich der Polizeidirektion Gera kam es zu keinen Bränden größeren Ausmaßes. Die Polizeiinspektion Greiz konstatiert dagegen zahlreiche Fälle von Sachbeschädigungen durch pyrotechnische Erzeugnisse. In Gommla wurden beispielsweise 14 Briefkästen gesprengt und dabei größtenteils völlig zerstört. Die Beamten gehen davon aus, dass überwiegend Pyrotechnik aus Tschechien und Polen zum Einsatz kam. Insgesamt zeichne sich die Tendenz ab, dass mit zunehmender Angebotsbreite, vor allem bei den aus dem Ausland verbotswidrig eingeführten Erzeugnissen ohne Prüfzeichen, die Sprengkraft und damit die Sachschäden jährlich zunehmen. Glücklicherweise seien laut Polizei in der Region nur Sachschäden, keine Personenschäden zu verzeichnen gewesen.

Für die Feuerwehren in Zeulenroda-Triebes war Silvester extrem ruhig. Keine der Wehren musste ausrücken, informierte Stadtbrandmeister Frank Tschochner. Dafür wurden die Kameraden der Stützpunktfeuerwehr am frühen Sonntag gegen 1.50 Uhr alarmiert. Auf dem Parkplatz des Philipps-Marktes Hohe Straße brannte ein Kleintransporter aus. Es entstand Totalschaden, die Polizei ermittelt zur Brandursache. Die Stützpunktwehr war mit drei Fahrzeugen und acht Einsatzkräften vor Ort.

Quelle: OTZ-Onlineausgabe; 2011-01-02

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