Seite: | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | Erneut schwerer Crash auf Bundesstraße 942008-09-22 | >>Rettungskräften bietet sich Bild der Verwüstung; Beide Pkw-Fahrer schwer verletzt
Erneut ereignete sich auf der Bundesstraße B 94 zwischen Zoghaus und Naitschau ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem zwei schwerverletzte Personen (29 und 54 Jahre) und hoher Sachschaden zu beklagen waren.
Am 22. September 2008 gegen 12.35 Uhr bot sich den Rettungskräften, als sie am Unfallort ankamen, ein Bild der Verwüstung. Auf der einen Seite lag ein Pkw VW Passat auf dem Dach im Straßengraben und auf der anderen Straßenseite fanden sie einen völlig zertrümmerten Ford Mondeo vor. Die Kameraden der Feuerwehren aus Zeulenroda, Langenwetzendorf und Naitschau mussten den schwerverletzten 29-jährigen Ford-Fahrer aus dem Wrack schneiden. Der Unfallort war übersät von Fahrzeugteilen, die beim Frontalzusammenstoß beider Fahrzeuge entstanden waren. Das Getriebe des Ford war rund 50 Meter entfernt vom Unfallort im Feld gelandet. Zahlreiche Notärzte und Rettungssanitäter bemühten sich, um den Zustand der Schwerstverletzten zu stabilisieren. Es wurden eigens für deren Abtransport zwei Rettungshubschrauber zur Unfallstelle beordert, die diese nach Erfurt und nach Jena flogen.
Die Kameraden der Feuerwehren sicherten die Unfallstelle, die für zwei Stunden für den Durchgangsverkehr gesperrt war, und mussten ausgelaufene Flüssigkeiten binden. Die Polizei ermittelte die Unfallursachen und gab am Nachmittag bekannt, dass der Ford Mondeo auf der regennassen Fahrbahn in der Linkskurve kurz vor Zoghaus ins Schleudern geraten und dabei mit dem in Gegenverkehr befindlichen VW Passat zusammengestoßen war.
Ein Bericht von Karsten Schoß; OTZ-Onlineausgabe vom 22.09.2008
Bilder von der Einsatzstelle:
Milchige Trübung im Triebesbach2008-08-29 | >>Feuerwehr holt Wasserbehörde zur Kontrolle nach Triebes; Außerdem Katze gerettet
Ein Fall illegaler Einleitung in ein Gewässer wird derzeit für den Triebesbach untersucht. Schon mehrfach in den vergangenen Tagen sollen ab dem Bereich des Bahnüberganges in der Triebeser Puschkinstraße milchige Eintrübungen des Baches bemerkt worden sein.
Als dies am Freitagabend erneut auftrat, gaben Anwohner eine Meldung an die Rettungsleitstelle in Gera. So rückte um 18.36 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Zeulenroda aus. Vorab war bereits die Freiwillige Feuerwehr Triebes am Ort des Geschehens und hatte die im Landratsamt Greiz zuständige untere Wasserbehörde von dem Vorfall in Kenntnis gesetzt. "Es wurden Wasserproben entnommen. Eine erste, vor Ort vorgenommene Auswertung der Proben erbrachte keinen Hinweis auf erhöhte Werte im Wasser", berichtete der Zeulenrodaer Stadtbrandmeister Frank Tschochner. Obwohl am Freitagabend keine Einleitungsstelle gefunden werden konnte, werde davon ausgegangen, dass die Verunreinigung im Triebesbach auf die illegale Einleitung von Oberflächenwasser zurückzuführen ist. Die Ermittlungen zur Klärung der Herkunft der Wasserverunreinigung dauern an, erklärte der Stadtbrandmeister.
Bereits wenige Minuten vorher hatte die Zeulenrodaer Feuerwehr am Freitagabend noch einen Einsatz ganz anderer Art. Gegen 18.15 Uhr rückte sie in die Leitlitzer Straße von Zeulenroda aus, um ein Tier zu retten. "Eine Katze hatte seit Tagen auf einem Baum gesessen", informierte Tschochner. Die Anwohner riefen die Feuerwehr, die das Tier mittels Drehleier aus seiner misslichen Lage befreite.
Überholvorgang endet tödlich2008-08-27 | >>23-jähriger Zeulenrodaer stirbt bei schwerem Unfall zwischen Zoghaus und Naitschau
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 94 zwischen Zoghaus und Naitschau kam am gestrigen Nachmittag zwischen 15 und 15.30 Uhr ein 23-jähriger Mann aus Zeulenroda ums Leben. Eine 23-jährige Frau aus Naitschau wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.
Nach ersten Angaben überholte der Zeulenrodaer mit seinem dunkelroten Kia Rio aus Richtung Zoghaus kommend mehrere Fahrzeuge, darunter einen Traktor. An einer langgezogenen, unübersichtlichen Kurve kollidierte er frontal mit dem dunkelblauen Ford Mondeo der Naitschauerin im Gegenverkehr. Durch die Wucht des Aufpralls kippte der Kia auf die Seite und blieb so liegen. Der Ford landete mit zertrümmerter Front im Straßengraben. Beide Pkw waren jeweils nur mit einer Person besetzt. Nach den ersten Erkenntnissen vom Unfallort war der Unfallverursacher nicht angeschnallt.
Den Rettungskräften blieb nach der Öffnung des Fahrzeugdachs mit schwerem Gerät nichts anderes mehr übrig, als den Tod des Kia-Fahrers festzustellen. Die schwer verletzte Fahrzeugführerin des Fords wurde nach der Bergung in die Notfallambulanz des Kreiskrankenhauses Greiz gebracht. Wegen des Unfalls wurde die Straße zwischen Ortsausgang Zoghaus und Ortseingang Naitschau voll gesperrt. Ein Gutachter wurde zur Spurenauswertung hinzugezogen.
M. Hilbert, OTZ-Onlineausgabe vom 27.08.2008
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