Seite: | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | Läwitz: Kameraden rücken aus zu Wohnungsbrand2010-07-17 | >>In Flammen stand am späten Samstagmittag die erste Etage eines Zweifamilienhauses im Zeulenrodaer Ortsteil Läwitz. Die Bewohner des Hauses konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen. Der Sachschaden liegt ersten Schätzungen zufolge bei mindestens 50 000 Euro.
Am Sonnabend gegen 14.40 Uhr heulten die Sirenen in Zeulenroda, Langenwolschendorf und Läwitz: Die Kameraden der Freiwilligen Wehren wurden zu einem Wohnhausbrand in den Zeulenrodaer Ortsteil Läwitz gerufen. Hier brannte aus bisher noch ungeklärter Ursache eine Wohnung in der ersten Etage eines Zweifamilienhauses.
Erste Ermittlungen durch die Polizei ergaben, dass das Feuer im Wohnzimmer ausgebrochen ist. Zwei weitere Zimmer wurden in Mitleidenschaft gezogen und teilweise beschädigt. Hauseigentümer und -bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt. Sie kamen zunächst bei Verwandten im Ort unter.
Der entstandene Sachschaden wird mit mindestens 50 000 Euro angegeben.
Wie Stadtbrandmeister Frank Tschochner berichtete, konnte dank der schnellen Einsatzbereitschaft der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Läwitz, Zeulenroda und Langenwolschendorf das Übergreifen des Feuers auf den Dachstuhl des Wohnhauses verhindert werden. Mit der Zeulenrodaer Drehleiter und teilweise unter Atemschutz bekämpften die Kameraden das Feuer. Es waren insgesamt 36 Feuerwehrleute im Einsatz.
Gegen 15.10 Uhr war der Brand gelöscht, so der Stadtbrandmeister.
Quelle: Heidi Henze; OTZ-Onlineausgabe vom 18.07.2010
Glück im Unglück für Weißendorfer; Brand in Garage2010-06-22 | >>Brand in einer Garage in Weißendorf. Zunächst misslang der Versuch, selbst zu löschen. 25 Kameraden der Ortsfeuerwehr und der Triebeser Freiwilligen Feuerwehr bekommen den Brand schließlich in den Griff.
Weißendorf. Der Schreck saß den Besitzern des Hauses in der Weißendorfer Ortsstraße 101 noch in den Gliedern, als bereits die Kameraden der Ortswehr und der Freiwilligen Feuerwehr aus Triebes begannen, ihre Schläuche zusammen zu rollen. Sie waren es auch, die beim Blick aus dem Fenster gestern bemerkten, dass aus ihrer Garage in unmittelbarer Nähe des Wohnhauses Qualm aufstieg. Erste Versuche, den Brand selbst zu löschen, wurden schnell aufgegeben und gegen 19.30 Uhr die Feuerwehr alarmiert. Die Triebeser Kameraden kamen mit dem Tanklöschzug während die Weißendorf eine Strecke mit den Löschschläuchen von 50 Metern überwinden mussten. Das Gebäude liegt am äußersten Zipfel der Gemeinde und die Wasserversorgung sei etwas kompliziert, so Ortsbrandmeister Marco Feustel. In der Garage befanden sich Motorräder, eine Motorkettensäge und entflammbare Sachen. Gelöscht wurde unter Atemschutz. Glück im Unglück hätten alle gehabt, dank der Schnelligkeit der Feuerwehr, so Feustel.
Quelle: Heidi Henze; OTZ-Onlineausgabe vom 23.06.2010
Für ehemaligen Weißendorfer Bürgermeister kommt jede Hilfe zu spät2010-05-25 | >>Fassungslos standen Anwohner und Feuerwehrleute gestern Vormittag auf der Weißendorfer Ortsstraße. Ein 54-jähriger Mann, allen bestens bekannt, war gegen 10.10 Uhr mit seinem Auto ungebremst gegen eine gemauerte Gartensäule gefahren.
Wie der Notarzt später ermittelte, hatte der schwer zuckerkranke Weißendorfer hinterm Steuer einen Herzinfarkt erlitten. Sein Körper verkrampfte, so dass er die Kontrolle über seinen Kleinwagen vom Typ Honda Logo verlor und auf dem Weg hinunter ins Dorf vermutlich sogar noch Gas gab, um unweit seines Wohngebäudes gegen die Einzäunung von Hausnummer 71 zu prallen. Säule und Grundmauer der Einfriedung sind zerstört, das Auto auch. "Ich habe einen lauten Knall gehört, aus dem Fenster gesehen und bin sofort runter gerannt", schilderte Anwohner Kurt Kleinert. Gemeinsam mit Bianca Tamme, die wenig später mit dem Auto um die Ecke bog, versuchte er den Fahrer aus dem Wrack zu befreien. Was aber misslang, weil er eingeklemmt war. "Ich habe versucht, Puls zu fühlen, aber da war schon nichts mehr", erzählt Bianca Tamme, die sofort die Rettungsleitstelle rief.
Gegen 10.17 Uhr ging die Sirene im Dorf. Als die örtliche Feuerwehr mit fünf Leuten anrückte, war der Notarzt bereits da, berichtete Einsatzleiter Sören Begemann. Auch Feuerwehrunterstützung aus Triebes und Zeulenroda eilte noch zum Unfallort. Die einzig verbliebene Aufgabe: Ölbindemittel ausbringen und den nächsten Gully versiegeln. Schließlich befand man sich im Trinkwassereinzugsgebiet.
Quelle: Steffen Beikirch; OTZ-Onlineausgabe vom 25.05.2010
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