Feuerwehr Zeulenroda-Triebes

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Einsatzübung im Förderzentrum Zeulenroda

2007-03-01 | >>

24 Kameraden mit sechs Fahrzeugen vor Ort

20070301_04 Feuerwehr Zeulenroda-Triebes Als am Donnerstagabend (1.3.2007) gegen 18.45 Uhr die Sirene in Zeulenroda-Triebes ertönte, wurde die Stützpunktfeuerwehr Zeulenroda zu einem Brand ins Zeulenrodaer Förderzentrum Pestalozzischule in der Hohen Straße gerufen. Der Einsatz erwies sich als "Übungsfeuer".

Hoch motiviert zeigten sich die Kameraden. Innerhalb von drei Minuten war die erste Wehr vor Ort, nur eben nicht am Förderzentrum, sondern am benachbarten Wohn- und Kinderheim der Lebenshilfe.

Zwar wurde der Irrtum schnell bemerkt, doch im Ernstfall könnte so etwas wertvolle Zeit kosten, schätzte auch Stadtbrandinspektor Frank Tschochner vor Ort ein. Insgesamt 24 Einatzkräfte mit sechs Einsatzfahrzeugen der Stützpunktfeuerwehr Zeulenroda waren angerückt. Angenommen wurde ein Brandfall in der obersten Etage des Schulgebäudes. Übungsbestandteile waren diesmal das sichere Vorgehen unter Atemschutz, die Suche nach vermissten Personen sowie das Zusammenspiel der vorhandenen Fahrzeug- und Technikkomponenten.

Insgesamt schätzte der Stadtbrandinspektor den Verlauf der Übung sowie die hohe Motivation der Einsatzkräfte als positiven Einstieg in das praktische Ausbildungsjahr der Stützpunktfeuerwehr Zeulenroda ein.

Quelle: Onlineausgabe der OTZ; 2.3.2007 von H.Henze

Weitere Bilder der Einsatzübung:

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Horror-Szenario am Hobbybau

2006-10-21 | >>

Feuerwehren aus Stelzendorf, Zadelsdorf und Katastrophenschutzzug testen für Ernstfall

"Es war eine sehr schwierige Aufgabe, die aber die Kameraden gut erfüllt haben", resümierte am Sonnabendnachmittag nach der Feuerwehrübung in Stelzendorf Einsatzleiter Norbert Daßler, zugleich Wehrleiter in Stelzendorf. Zusammen mit den Kameraden aus Zadelsdorf und dem Katastrophenschutzzug Greiz wurde ein Notfall geprobt, der es, wie sich schnell herausstellte, wirklich in sich hatte. Immerhin war das Objekt, welches man sich als Übungsort ausgewählt hatte, eine reale Baustelle. Nachgestellt wurde ein Szenario der Verknüpfung unglücklicher Zufälle.

Angenommen wurde, dass das unsachgemäße Aufstellen eines Gerüstes eine Kettenreaktion auslöste, die zu den verschiedensten Unfällen und einem Brand führte. Insgesamt fünf verletzte Personen mussten in dem Gebäude und auf dem Freigelände gefunden werden. Die Kameraden sollten die Erstversorgung vornehmen bis zum Eintreffen des Notarztes. Zusätzlich galt es, einen Brand im Kellergeschoss des Rohbaues zu löschen. Eine Hobbybau-Havarie nannte es der Zugführer des Katastrophenschutzzuges Greiz, Wilfried Kropf, die im Einzelnen so aussah: Das Gerüst am "Hobbybau" war eingestürzt und dabei eine Person herunter gefallen, die nun bewusstlos am Boden lag. Herab stürzende Bohlen hatten zudem einen Passanten getroffen, dessen Kopfverletzungen versorgt werden mussten. Als Verletzter Nummer drei galt ein Mann, der im Innern des Rohbaus an einer Kreissäge gearbeitet hatte und durch den Krach des einstürzenden Gerüstes derart abgelenkt wurde, dass er einen Stromschlag erlitt. Die im Keller hantierende vierte Person galt als verantwortlich für den Brand. Funken sollen dort Lösungsmittel entzündet haben. Die fünfte Person war ein Kind, das sich im Keller aufhielt und die giftigen Gase einatmete.

Unter schwerem Atemschutz betraten Kameraden aus Stelzendorf und Zadelsdorf das Gebäude. Während der Übung wurden Trupps der beiden Wehren ausgetauscht. "Das ist kein Problem, da die Zusammenarbeit reibungslos funktioniert", so Daßler. Notwendig machte sich dies, da die Kameraden aus Pahren nicht wie vereinbart zur Übung kamen. So musste kurzfristig umdisponiert werden. Während sich ein Team um das Löschen kümmerte, suchten andere Kameraden nach Verletzten auf der Baustelle, versorgten sie und halfen beim sicheren Transport.

Knapp 20 Kameraden waren in Stelzendorf vor Ort und der Katastrophenschutz hatte weitere zehn Kräfte im Einsatz. Sieben bis acht Mal im Jahr stehen seine Leute bereit, um gemeinsam mit den Kameraden der Wehren im Landkreis Greiz Notfälle, wie in Stelzendorf für den Ernstfall zu proben, berichtete Zugführer Wilfried Kropf.

Ein Bericht von Heidi Henze; OTZ-Onlineausgabe vom 22.10.2006

Bohrköpfe und Stahlseile gesichtet

2006-10-19 | >>

Feuerwehr-Taucher erkunden Pahrener Steinbruch-See und entdecken Bade-Gefahren

Indianer kennen keinen Schmerz und Taucher keine Kälte. Am Donnerstag, den 19. Oktober 2006 gegen 18 Uhr, stiegen Klaus Zipfel und Sören Heinrich von der Tauchergruppe der Stützpunktfeuerwehr Zeulenroda in der Nähe von Pahren ins 7,4 Grad kalte Wasser des ehemaligen Steinbruchs. Früher wurde hier Marmor abgebaut, heute nutzt der Verein der Deutschen Sportfischer 1955 Zeulenroda die Fluten als Pachtgewässer.

Seitens des Pächters wurden Verunreinigungen durch Müll und größere Gegenstände im Gewässer vermutet. Außerdem war es für die Feuerwehrtaucher interessant, sich in dem bis zu 16,2 Meter Tiefe künstlich entstandenen "See" umzuschauen.

Im Sommer wird hier trotz Verbotes gebadet und viele wissen gar nicht, in welche Gefahr sie sich begeben. Davon konnte der Taucherchef berichten, denn im ehemaligen Steinbruch lauern unter der Wasseroberfläche gefährliche Hinterlassenschaften. Zum einen sind quer durch den See Stahlseile gespannt und was noch gefährlicher ist, an manchen Stellen ragen sogar noch Bohrköpfe aus dem Boden, die bei Sprüngen aus größerer Höhe zu einem tödlichen Hindernis werden können. Zudem herrschen sehr unterschiedliche Temperaturen in den verschiedenen Höhen des Wassers. "Auch auf solche Einsätze muss man im Sommer vorbereitet sein", meinte Klaus Zipfel, "da ist es gut, die Gewässer schon vorher einmal abgetaucht zu haben."

Am Donnerstag waren die beiden Kameraden für ca. 20 Minuten unter Wasser. Am Ende hatten sie jedoch auch wegen der schlechten Sicht am Boden nichts Außergewöhnliches beobachtet. Größere Müllablagerungen entdeckten sie nicht. Dennoch war es für sie wieder ein Tauchgang, der als Übung diente. Er wird nicht der letzte in diesem Jahr gewesen sein, denn in die Talsperre Zeulenroda geht es auch noch.

Quelle: OTZ/KS; OTZ-Onlineausgabe vom 20.10.2006

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