Feuerwehr Zeulenroda-Triebes

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Übung unter extremen Bedingungen

2007-09-27 | >>

Zeulenrodaer Stützpunktfeuerwehr und Bundesforst inszenieren Unfall im Wald nahe Pöllwitz

20070927_04 Feuerwehr Zeulenroda-Triebes Das Sturmtief Kyrill hat gezeigt, dass auch in den entlegendsten Waldgebieten manchmal Hilfe von Nöten sein kann. Um für solche Situationen gewappnet zu sein, wurde in Zusammenarbeit mit dem Revierleiter des Bundesforstes, Robert Zimmermann, und der Stützpunktwehr der Freiwilligen Feuerwehr Zeulenroda ein Forstunfall mitten im 2000 Hektar großen Bundesforstgebiet zwischen der Petersburg und Pöllwitz inszeniert.

Auch Revierförster Robert Zimmermann hat das Sturmtief zu denken gegeben. "Es existiert zwar ein Notfallplan, doch baut dieser nur auf der Theorie auf. Die Praxis kommt zu kurz", fürchtet Zimmermann. Bis gestern Nachmittag um 17.01 Uhr, als die Zeulenrodaer Kameraden in das Waldgebiet gerufen wurden. Als extreme Situation mit Gefahr für Leib und Leben beschreibt Zimmermann die Unfallstelle. Vorgefunden haben die Kameraden ein Fahrzeug mit einer eingeklemmten verletzten Person. Der PKW selbst war von umgestürzten Bäumen beschädigt, eingeklemmt und rund herum lagen ebenso riesige Baumstämme. Zusätzlich musste ein Hubschrauberlandeplatz abgesichert werden. Mit Hilfe der Forstmitarbeiter wurden die Kameraden an die Unglücksstelle geführt. 18 Kameraden waren mit vier Einsatzfahrzeugen nach neun Minuten vor Ort.

Mit Motorsägen wurde den Bäumen zu Leibe gerückt, Schere und Spreizer wurden benötigt, um die verletzte Person aus dem Fahrzeug zu befreien. Extrem an dem fiktiven Unfall war nicht nur die Unglücksstelle, sondern gestern auch das Wetter. Der Himmel hatte seine Schleusen weit geöffnet. "Es ist eine Übung", erinnerte Stadtbrandmeister Frank Tschochner, als die Kameraden allzu vorsichtig mit den Motorsägen umgingen. Zimmermann dagegen schaute schon etwas genauer hin. Schließlich hatte er erst vor zwei Wochen bei den Zeulenrodaer Kameraden einen Lehrgang im Umgang mit der Motorsäge durchgeführt. Auch Einsatzleiter Andreas Schneider musste so manchen Ratschlag in puncto Organisation und Koordinierung der Arbeiten geben, um den Einsatz schnellstmöglich und auch ohne Gefahr beenden zu können.

Ein Dank gilt Liesbeth Fischer vom DRK für das Schminken der Verletzen und dem Autohof Schaub für den Pkw.

Quelle: Heidi Henze, OTZ-Onlineausgabe 2007-09-27

Bildmaterial zu dieser Einsatzübung:

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Dreimal zu Feuerwehrübungen ausgerückt

2007-09-09 | >>

Zeulenrodaer Kameraden der Stützpunktfeuerwehr in Theorie und Praxis geschult

Gleich drei Übungen absolvierten die Kameraden der Sützpunktfeuerwehr Zeulenroda am Wochenende. Bereits am Freitagabend gab es nach der Schließung des Marktes einen Probeeinsatz in Zeulenrodas Kaufland-Filiale.

Am Sonnabendvormittag paukten dann 35 Kameraden theoretische Fragen, die sie am Nachmittag gleich praktisch anwenden mussten. Im Dörtendorfer Steinbruch galt es Grundlagen der Einsatztaktik anzuwenden. Die Handhabung der Pumpen und anderer Technik im Einsatz war ebenso gefordert wie das Retten von Personen aus unterschiedlichen Gefahrenbereichen.

Als dann gegen 17 Uhr wiederum die Sirene in Zeulenroda heulte, wurden die Feuerwehrleute in die Heinrich-Heine Straße gerufen. Ein Wohnungsbrand mit starker Rauchentwicklung und zwei vermisten Personen wurde angenommen.

"Bei dem hohen Spektrum von 162 Einsätzen im Jahr sind diese Übungen besonders wichtig und tragen für die Kameraden auch enorm zur Sicherheit im Beherrschen der Technik bei", ist sich Stadtbrandinspektor Frank Tschochner sicher. Besonderer Dank gilt dabei der Firma Rocktäschel, der Firma Neuform Türenwerk Glock sowie der Basalt AG Thüringen für das Üben auf ihrem Territorium.

Quelle: OTZ-Printausgabe; von H.Henze; 2007-09-10

Einsatzübung der Feuerwehren Triebes und Zeulenroda

2007-07-16 | >>

20070716_03 Feuerwehr Zeulenroda-Triebes Die wohl "heißeste" Einsatzübung dieses Jahres hatten die Kameraden der Feuerwehren Triebes und Zeulenroda am Montag, dem 16.07.2007 ab 17.18 Uhr zu absolvieren. An der Grund- und Regelschule "Georg Kresse" war ein Kellerbrand angenommen worden. Die angeforderten Einsatzkräfte hatten die Aufgabe, Menschenrettung über Drehleiter und über bauliche Rettungswege vorzunehmen. Gleichzeitig war ein Angriff zur Bekämpfung des Kellerbrandes zu fahren und der Heizungstank durch simulierten Schaumeinsatz zu schützen.

Die Einsatzübung fand nach Abstimmung der Wehrleitung Triebes mit der Gesamtleitung der Feuerwehren der Stadt Triebes bei extrem hohen Außentemperaturen statt und zeigte einmal mehr, dass die Feuerwehren der Stadt Zeulenroda-Triebes jederzeit ihren Aufgaben gewachsen sind und das, obwohl das Übungskonzept komplett umgestellt werden musste, nachdem die Stützpunktfeuerwehr 17.24 Uhr zur Auslösung der Brandmeldeanlage "Waikiki" abberufen wurde.

Stadtbrandmeister Frank Tschochner und der Triebeser Wehrführer Thomas Degen bedankten sich bei allen Beteiligten für die hohe Einsatzbereitschaft.

Bildmaterial zu dieser Einsatzübung:

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