Feuerwehr Zeulenroda-Triebes

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Feuerwehreinsatz in den Supermärkten

2008-01-24 | >>

Kameraden studieren die Räumlichkeiten

Die Kunden im Triebeser Netto-Markt staunten am Donnerstag kurz nach 19 Uhr nicht schlecht, als plötzlich im Supermarkt jede Menge Feuerwehrleute Einzug hielten. Auch auf dem Gelände hatten sich vier Fahrzeuge nebst Drehleiter platziert. Die Kunden brauchten allerdings keine Angst zu haben, es brannte nämlich nicht, denn die Triebeser Wehr absolvierte eine dienstliche Veranstaltung. Auf dem Dienstplan stand ein operativ-taktisches Studium, erklärte Wehrführer Thomas Degen.

Zum Auftakt wies der Wehrführer die Kameraden in die Situation in diesem ehemaligen Juteareal in Triebes ein. Bei einem Brand bestehen hier nämlich besondere Anforderungen, denn es gibt in diesem Bereich keinerlei Hydranten. Mitten in der Fahrbahn der Hauptstraße befindet sich ein Unterflurhydrant, der bei Bedarf eine Sperrung des Verkehrs benötigt. Das Löschwasser muss dann über einige 100 Meter per Schlauchleitung vom benachbarten Juteteich geholt werden.

Anschließend wurden die Kameraden in die räumliche Situation der Geschäfte Getränke-Huster, Pfennigpfeifer und Netto-Markt eingewiesen. Erfreulicherweise konnte dabei festgestellt werden, dass es hier einen klar strukturierten übersichtlichen Regalaufbau gibt, der es den Kameraden ermöglicht, im Brandfall zielgerichtet vorgehen zu können. Auch die Situation im Deckenbereich schauten sich die Feuerwehrleute an, ebenso wurden sie in vorhandene Lagerräume eingewiesen. Schwerpunkte erläuterte ihnen Wehrführer Degen auch am Netto-Markt, wo er auf die Notausgangstür verwies.

Gegenüber OTZ betonte er vor Ort, dass solch eine Ausbildung für die Kameraden der Wehr wichtig sei, denn sie müssten unbedingt die örtlichen Gegebenheiten in solchen Märkten und Einrichtungen, in denen viel Kundenbetrieb herrscht, kennen lernen. Dies ist wichtig, um im Ernstfall vor Ort die richtigen Entscheidungen für den Einsatz treffen zu können.

Die Triebeser Wehrleitung möchte sich an dieser Stelle auch bei den Mitarbeitern der Märkte bedanken, die ihnen ausführlich ihre Räumlichkeiten zeigten und Erläuterungen dazu gaben.

Quelle: OTZ/KS; OTZ-Onlineausgabe vom 25.01.2008

Qualmwolken über dem Bungalowdorf

2007-10-27 | >>

Einsatzübung der Feuerwehren aus Zadelsdorf, Stelzendorf und Pahren

Dicke Rauchwolken stiegen am Samstag gegen 16 Uhr aus dem "Casino" im Bungalowdorf Zadelsdorf. Dies war der Beginn einer großen Einsatzübung für die Wehren aus Zadelsdorf, Stelzendorf und Pahren. Als Szenario wurde angenommen, dass es in einem Bungalow zu einem Brand gekommen ist und eine Familie mit zwei Kindern in diesem eingeschlossen ist. Dies ist aber nicht so aus der Luft gegriffen, denn erst vor wenigen Wochen mussten die Kameraden zwei brennende Bungalows nur wenig Meter von dort entfernt löschen.

Knapp fünf Minuten nach der Alarmierung über Handy trafen die Kameraden der Zadelsdorfer Wehr am Brandort ein. Kurze Zeit darauf folgten die beiden anderen Wehren. Jede von ihnen stellte einen Angriffstrupp, der unter schwerem Atemschutz in den Bungalow, aus dem dicker Rauch heraus drang, einstieg. Als erstes galt es die Verletzten in den Räumen zu finden, zu bergen und die Erstversorgung durchzuführen. Während diese Personen nun außer Gefahr waren, machten sich die anderen Kameraden an die Brandbekämpfung. Die Zadelsdorfer bauten eine rund 250 Meter lange Wasserstrecke auf, an die sich eine Pumpe anschloss, von der aus dann die Stelzendorfer die Leitungen bis zum brennenden Bungalow weiterführten. Da bei der Übung angenommen wurde, dass gerade Hochsommer ist und sich gegenüber ein reifes Getreidefeld befindet, hatten die Kameraden zugleich noch die Aufgabe, dieses vor eventuellem Funkenflug mittels Wasserwand abzuschirmen.

Nach rund einer halben Stunde konnte Einsatzleiter Silvio Bucklitzsch vermelden, dass es vorbildlich gelungen sei, Menschen zu retten und das Feuer zu löschen. Dabei waren rund 35 Kameradinnen und Kameraden im Einsatz und stellten unter Beweis, dass das Zusammenwirken der drei Wehren wieder bestens geklappt hat. Kein Wunder, denn seit nunmehr zehn Jahren arbeiten die Feuerwehren der Gemeinde Zadelsdorf und der zwei Zeulenrodaer Ortsteile eng miteinander. Das beginnt beim jährlichen gemeinsamen Floriansgottesdienst und endet mit der jährlichen Abschlussüberprüfung.

Die Kameraden möchten sich bei der Ferienhaus GbR und der Hausverwaltung Gielen für die Bereitstellung eines "Brandobjektes" bedanken. Ein Dank geht auch an die Zeulenrodaer Wehr, die für eine realistische Branddarstellung vor Ort sorgte.

OTZ-Onlineausgabe, Redakteur Karsten Schoß; 2007-10-28

Werkstattbrand im Gewerbegebiet gelöscht

2007-10-02 | >>

Erfolgreiche Übung der Triebeser Feuerwehr

Zu einer Einsatzübung wurden am Dienstagnachmittag gegen 16.45 Uhr die Kameraden der Wehren aus Triebes, Weißendorf und Mehla gerufen. Als Szenario wurde ein durch Schweißarbeiten ausgelöster Brand in einer Werkstatt der Landtechnik- und Service GmbH im Gewerbegebiet angenommen. Obwohl die Anfahrt auf Grund der Bauarbeiten der Ortsverbindungsstraße Zeulenroda-Triebes und der damit verbundenen Staus bei Ampelverkehr für die Wehren sehr schwierig war, waren sie schnell am Brandort eingetroffen.

Die Triebeser Feuerwehrleute erkundeten unter schwerem Atemschutz die Lage und erfuhren von Firmenmitarbeitern, dass ein Arbeiter in der Halle vermisst wird. Nach diesem wurde als erstes gesucht. Als er gefunden und gerettet war und außerhalb des Firmengeländes mit ersten Hilfeleistungen versorgt werden konnte, begannen die Kameraden mit den Löscharbeiten. Zuerst mussten die im Raum befindlichen Gas- und Sauerstoffflaschen der Schweißtechnik und andere Behälter mit brennbaren Flüssigkeiten entfernt und gekühlt werden. Andere Gruppen sicherten mit ihren Strahlrohren das Öllager und die neben der Halle befindlichen Büro- und Verkaufsräume ab. Auch die vor der Firma stehende Landtechnik wurde per angelegter Wasserwand vor den Flammen abgeschirmt.

Die Kameraden aus Weißendorf sorgten bei der Übung für die ordnungsgemäße und ausreichende Wasserzufuhr. Dafür verlegten sie rund 500 Meter Schlauchleitungen vom Feuerlöschteich bis zum Brandort.

Das Zusammenwirken der Wehren und die Vorgehensweise der Feuerwehrleute bei der Menschenrettung und Brandbekämpfung klappte recht gut. Die Triebeser Wehrleitung möchte sich noch bei der Firma LVS bedanken, die es ihnen ermöglichte, diese Übung durchzuführen. Bei der Auswertung musste abschließend allerdings festgestellt werden, dass es für Ortsteilfeuerwehren in der Woche oft schwer ist, die Einsatzbereitschaft herzustellen. So konnte die Mehlaer Wehr trotz Anforderung nicht ausrücken, weil sie die erforderliche Einsatzstärke nicht hatte. Zu viele Kameraden arbeiten auswärts und waren zur Nachmittagszeit nicht erreichbar.

Quelle: OTZ/KS; Onlineausgabe vom 4.10.2007

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