Feuerwehr Zeulenroda-Triebes

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Zwölfjähriges Geburtstagskind zeigt Mut

2009-04-23 | >>

Bei FFW-Übung über Drehleiter geborgen

Auf dem Ausbildungsplan der Zeulenrodaer Stützpunktfeuerwehr stand am Donnerstagabend eine Einsatzübung. Ziel dieser war es, bei einer Brandbekämpfung nach Verletzten zu suchen und Menschen aus einem öffentlichen Gebäude zu bergen.

Gegen 18.55 Uhr trafen die zirka 20 Kameraden mit ihren fünf Fahrzeugen, darunter auch die Drehleiter, am Einsatzort ein. Dieser befand sich im Kinderheim und der Wohnstätte der Lebenshilfe Zeulenroda in der Hohen Straße. Hier wurde ein Brand gemeldet.Die Evakuierung im Heim selbst hatte gut geklappt, denn die Bewohner nebst Personal hatten sich am Stellplatz eingefunden und meldeten das Fehlen von vier Heimbewohnern.

Zuerst mussten die Floriansjünger das Gebäude nach vermissten Personen absuchen. Mit schwerem Atemschutz durchsuchten die Feuerwehrleute die Gänge und Räume des Heimes. Dabei mussten sie zwei Verletzte aus dem Haus bergen und anschließend mit Erster Hilfe versorgen. Ein Rollstuhlfahrer, der sich ebenfalls noch im Wohnheim befand, wurde in einem anderen, sicheren Bereich des Objektes untergebracht.

Im oberen Geschoss des Hauses meldeten dann die Kameraden nochmals Alarm, denn ein junges, gehbehindertes Mädchen, ebenfalls im Rollstuhl, war dort noch eingeschlossen. Einsatzleiter Peter Kneupel veranlasste den Einsatz der Drehleiter. Über diese wurde die Zwölfjährige in Sicherheit gebracht. Kurios dabei, dass Tanja an diesem Tag Geburtstag feierte und sich dazu gewünscht hatte, von der Feuerwehr "gerettet" zu werden. Sie bewies viel Mut, zeigte, wie die Kameraden bescheinigten, überhaupt keine Angst und ließ sich über das Fenster in den Korb der Drehleiter transportieren. Auf dem Boden angelangt, zeigte sich das Mädchen sogar stolz, diese Mutprobe bestanden zu haben.

Stadtbrandmeister Frank Tschochner, der vor Ort den Ablauf der Einsatzübung verfolgte, zeigte sich mit dem Vorgehen seiner Einsatzkräfte zufrieden. Besonders die Feuerwehrleute, die im Haus aktiv an der Suche und Bergung der "Verletzten" beteiligt waren, arbeiteten vorbildlich. Von anderen Kameraden, wird künftig etwas mehr Aktivität erwartet, aber schließlich dient solch eine Übung auch dazu, dieses zu proben.

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass es dennoch eine Verletzte an diesem Abend gab. Beim Alarmieren hatte sich eine Erzieherin des Heimes beim Einschlagen des Feuermelders leichte Schnittwunden zugezogen. Hier wurde zum Abschluss gezeigt, wie man dies künftig besser machen kann, um Verletzungen auszuschließen.

Gestern, am 23.04.2009, gegen 10.25 Uhr wurden die Zeulenrodaer Kameraden dann schon zum nächsten Einsatz ins Bio-Seehotel gerufen. Dort hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Dies stellte sich allerdings als Fehlalarm heraus.

Quelle: OTZ/KS; Onlineausgabe vom 24.04.2009

Taucher aus dem Eis befreit

2009-03-19 | >>

Ziemlich kühle Einsatzübung der Tauchergruppe der Zeulenrodaer Feuerwehr

Schönwettertaucher sind sie wahrlich nicht, die Kameraden der Tauchergruppe der Zeulenrodaer Feuerwehr. Während andere bei über 30 Grad im Mittelmeer schnorcheln und die bunte Unterwasserwelt bestaunen, müssen sie bei jedem Wetter in der Lage sein, in die kalten Fluten zu steigen. So war es auch kürzlich, als die erste Ausbildung des neuen Jahres für die Männer um Leiter Klaus Zipfel anstand. Im Dörtendorfer Steinbruch stand die Aufgabe für sie, einen Taucher, der sich unter dem Eis verirrt hatte, aus der misslichen Lage zu befreien und zu retten. "Gar nicht so einfach, denn es gehört schon eine Menge Mut dazu, bei 3,2 Grad ins Wasser zu steigen", meinte Klaus Zipfel. Aber seine Kameraden, die bestens ausgebildet sind, sind dazu in der Lage, denn sie sind das gesamte Jahr ständig einsatzbereit.

Der "Verunglückte" wurde in kürzester Zeit geortet und durch einen der Taucherkameraden an Land gebracht, wo schon die Erste-Hilfe-Ausbildung dazu diente, ihn wieder "mobil" zu machen. Die Zeulenrodaer Feuerwehrtaucher hatten diese Ausbildung eigentlich früher geplant, aber es war wieder schwierig, in den alten Räumen die notwendigen Tauchgeräte vor dem Frost sicher aufzubewahren.

Deshalb freuen sie sich schon jetzt darauf, dass in diesem Jahr nun endlich ihr neues Taucherhaus im Zeulenrodaer Meistersweg in Betrieb genommen werden kann. Dann wird es auch für sie einfacher werden, ganzjährig solche Übungen zu organisieren. Für den Ernstfall sind sie ohnehin immer gerüstet.

Klaus Zipfel möchte in diesem Zusammenhang auch noch einmal der Firma Basalt AG Loitsch danken, die ihnen dieses Gewässer im Firmengelände zur Nutzung bei den Ausbildungen zur Verfügung stellt.

Quelle: OTZ/KS; OTZ-Onlineausgabe vom 19.03.2009

Bestandsaufnahme vor der Schulung

2008-08-28 | >>

Zeulenrodaer Kameraden probten in der Musikschule den Ernstfall

20080828_04 Feuerwehr Zeulenroda-Triebes"Gut, dass die Instrumente alle aus Blech sind, nur an der Orgel wurde wohl etwas zu heiß gespielt", hatte Musikschulleiter Albert Thieme vorgestern Abend gut lachen, denn der gegen 19 Uhr ausgelöste Notruf wegen eines Brandes in der Zeulenrodaer Musikschule in der Friedrich-Ebert Straße war eine geplante Übung.

"So eine Übung ist sehr gut, erläuterte Thieme und ergänzt: "Nun wissen wir, wie dringend es erforderlich ist, dass die Einfahrt nicht mit Fahrzeugen zugestellt werden darf und außerdem wissen wir jetzt, wo sich Hydranten in der unmittelbaren Nähe der Musikschule befinden." Für Stadtbrandmeister Frank Tschochner war die Übung eine Art Bestandsaufnahme. "Jetzt kenne ich den Wissensstand und weiß, wo es Schulungsbedarf gibt". Er war am Donnerstagabend nicht ganz zufrieden mit den Leistungen seiner Kameraden. Doch die aufgezeigten Lücken sollen nun in der geplanten Wochenendschulung Anfang September wieder aufgefrischt werden.

Rund 20 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Zeulenroda waren im Einsatz. Angenommen wurde ein Dachstuhlbrand in der Musikschule und es mussten rund 30 Schüler evakuiert werden. Diese wurden allesamt wohlbehalten über den Garten an der Städtischen Schule ins Freie gebracht. Gleichzeitig lief die Bekämpfung des Brandes, der seinen angenommenen Ursprung im oberen Teil des Gebäudes hatte. Mit der Drehleiter und unter Atemschutz verschafften sich die Kameraden Zugang zum Brandherd.

OTZ/H.Henze; Onlineausgabe 2008-08-29

Bilder der Einsatzübung

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