"Es nützt nichts, wenn einer in der Mannschaft gut ist, diese Übung zeigt die Kameradschaft. Man ist nur so gut, wie das schwächste Glied , so Norbert Daßler, Geschäftsführer des Kreisfeuerwehrverbandes Greiz, und einer der vier Zeitnehmer. Die vier Mannschaften traten jeweils zweimal an, die schnellere der beiden Zeiten wurde gewertet. So zeigte sich schon beim ersten Lauf der Triebeser, wie wichtig das Zusammenspiel aller ist. An einer Pumpe Rosenbauer-Fox II mussten an drei Kontakten bzw. Kupplungen Schläuche angeschlossen werden, damit das Wasser fließen kann. Jeder Kamerad hatte dabei seine Aufgabe. Einer war für die Pumpe zuständig, der andere zum Tauchen des Schlauches ins benachbarte Becken mit Weida-Wasser. Die restlichen Mitstreiter rannten mit den Schläuchen insgesamt 80 Meter weit, dann war die Füllbox mit dem Wasserstrahl anzupeilen. Zehn Liter galt es durch ein fünf Zentimeter großes Loch zu jagen. Wurde die rote Klappe sichtbar, stoppte die Zeit.
Die Triebeser waren eifrig und rannten los. Die Pumpe wurde angeworfen, das Wasser bahnte sich zischend und fauchend seinen Weg durch die Schläuche. Doch die Kupplung an der Pumpe rutschte ab, es spritzte nur so - Publikum und Wehr bekamen eine ordentliche Dusche ab. Auch die "sehr versierte Mannschaft , so Norbert Daßler, aus Zedlitz hatte im ersten Durchgang ihre Schwierigkeiten: Die Schläuche waren auf der Sprintstrecke verschlungen, die Wehr kam nicht bis zur Endmarke und brauchte knapp 50 Sekunden. Als dritte Starter im ersten Durchgang gaben die Braunichswalder den Kampf auf, denn auch hier rutschte die Kupplung zur Pumpe. "Typisch Männer hörte man da aus dem Publikum." Entweder ist das Gerät Schuld oder die anderen. Münchenbernsdorf als letzte Starter absolvierten den ersten Sprint am schnellsten und auch ohne "Kupplungsfehler".
Im zweiten Durchgang blieben gröbere Fehler aus und das Publikum trocken. Braunichswalde holte sich trotz nur einer verwertbaren Zeit den dritten Platz vor der Mannschaft aus Triebes. Mit nur knapp einer Sekunde Vorsprung schafften die Münchbernsdorfer mit 32,56 Sekunden den zweiten Platz und die Zedlitzer holten den Pokal mit 27,56 Sekunden. Zur Urkunde gab es von Norbert Daßler und Frank Geißler, Vorsitzender im Kreis-Feuerwehr-Verband Osterland, das Maskottchen der Feuerwehren, den Plüschdrache Grisù.
Frank Geißler und Norbert Dassler sowie die Feuerwehren danken den Veranstaltern aus Göhren-Döhlen, die den Platz für den Wettkampf sowie Speis und Trank zur Verfügung stellten.
| Mannschaft | 1.Lauf in Sekunden | 2.Lauf in Sekunden |
|---|---|---|
| Zedlitz | 48,20 | 27,56 |
| Triebes | 44,21 | 46,85 |
| Münchenbernsdorf | 33,47 | 32,56 | Braunichswalde | --- | 33,23 |
Quelle: niseki; OTZ-Onlineausgabe 2009-06-28